Beseitigung der Sturmschäden in der Sächsischen Schweiz

05.08.2026, 15:31 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Zugebrochene Wege müssen zunächst von Sturmschäden befreit werden (© H. Mayr, Sachsenforst)

Schadsituationen wie diese werden aktuell beseitigt, damit Forstmaschinen zu den Hauptschadorten im Amselgrund bei Rathen gelangen können.

Zugebrochene Wege müssen zunächst von Sturmschäden befreit werden (© H. Mayr, Sachsenforst)

Schadsituationen wie diese werden aktuell beseitigt, damit Forstmaschinen zu den Hauptschadorten im Amselgrund bei Rathen gelangen können.

Schadsituationen wie diese werden aktuell beseitigt, damit Forstmaschinen zu den Hauptschadorten im Amselgrund bei Rathen gelangen können.
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Sturmschadensbeseitigung mit Unterstützung durch einen Seilschlepper (© H. Mayr, Sachsenforst)

Mit Unterstützung der Maschinenstation Königstein von Sachsenforst schneidet die Nationalpark- und Forstverwaltung die Rettungs- und Arbeitswege frei, die in die Schadgebiete führen. Hintergrund ist, dass die Forstmaschinen, die für die Schadensbeseitigung benötigt werden, nicht durch die engen Gassen Rathens fahren können. Gleiches gilt für Holztransporter, die das beseitigte Holz aus dem Wald heraus transportieren müssen.

Sturmschadensbeseitigung mit Unterstützung durch einen Seilschlepper (© H. Mayr, Sachsenforst)

Mit Unterstützung der Maschinenstation Königstein von Sachsenforst schneidet die Nationalpark- und Forstverwaltung die Rettungs- und Arbeitswege frei, die in die Schadgebiete führen. Hintergrund ist, dass die Forstmaschinen, die für die Schadensbeseitigung benötigt werden, nicht durch die engen Gassen Rathens fahren können. Gleiches gilt für Holztransporter, die das beseitigte Holz aus dem Wald heraus transportieren müssen.

Mit Unterstützung der Maschinenstation Königstein von Sachsenforst schneidet die Nationalpark- und Forstverwaltung die Rettungs- und Arbeitswege frei, die in die Schadgebiete führen. Hintergrund ist, dass die Forstmaschinen, die für die Schadensbeseitigung benötigt werden, nicht durch die engen Gassen Rathens fahren können. Gleiches 
gilt für Holztransporter, die das beseitigte Holz aus dem Wald heraus transportieren müssen.

Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz hat mit den Aufräumarbeiten begonnen

Die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst hat in Abstimmung mit den betroffenen Kommunen die Aufarbeitung der massiven Schäden begonnen, die das Sturmereignis am vergangenen Freitag zwischen Kurort Rathen und dem Polenztal hinterlassen hat.

Vordringlich wird an der Schadholzbeseitigung nach folgenden Prioritäten gearbeitet:

  • Sicherung von Gebäuden, öffentlicher Infrastruktur und Zugängen wie beispielsweise der Felsenbühne, dem Kiosk Wanderrast am Amselsee und der Walthersdorfer Mühle
  • Freischneiden wichtiger Rettungs- und Erschließungswege für das Schadgebiet zur Befahrbarkeit durch Forstfahrzeuge wie Harvester und Forwarder, das teilweise erforderlich ist, um an die Schadensorte im Umfeld der beschädigten Gebäude heranzukommen
  • Wichtige Wanderwege zwischen Bastei und Rathen, die kurzfristig freigeräumt werden können wie Basteiweg und Schwedenlöcher

Die Beseitigung von Sturmschäden zählen auch für erfahrene Waldarbeiter zu den gefährlichsten Arbeiten, so dass erhöhte Sicherheitsanforderungen einzuhalten sind.

Einerseits droht Gefahr von oben durch noch hängende Bäume oder große Äste, bei denen nicht eingeschätzt werden kann, wann sie herabstürzen. Andererseits können die Stämme der übereinander geworfenen Bäume unter großer Spannung stehen und beim Durchsägen unkontrolliert mit großer Wucht aufreißen. Dies bedeutet eine erhebliche Verletzungsgefahr für die Waldarbeiter.

Deswegen wird dem Einsatz von Forstmaschinen – wo immer möglich – der Vorzug gegeben. Da die engen Wege im Rathener Ortsgebiet die Zufahrt großer Forstmaschinen nicht zulassen, führt die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz geeignete Maschinen durch das betroffene Sturmschadensgebiet an die Schwerpunkte am Ortstrand heran.

Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: »Mit dem schnellen Beginn der Aufräumarbeiten durch die Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz von Sachsenforst wollen wir die Menschen bei Rathen zügig unterstützen. Die Sturmholzaufbereitung in solch einer unübersichtlichen Lage erfordert die höchste Konzentration der ausführenden Waldarbeiter. Besucher bitte ich deshalb, die Absperrungen zu ihrer eigenen Sicherheit zu berücksichtigen und die Waldarbeiter bei ihrer gefährlichen Tätigkeit zu achten.«

Die betroffenen Waldbereiche sind durch die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vom 3. August bis Ende August gesperrt (https://www.landratsamt-pirna.de/forst.html).

Der Bereich mit den betroffenen Wanderwegen kann auf einer Karte unter folgendem Link eingesehen werden: https://nationalpark-saechsische-schweiz.de/karte

Zu betonen ist dabei, dass im Basteigebiet vom großen Basteiparkplatz her sowohl die Basteiaussicht, das Basteirestaurant als auch die ein wenig abseits liegende Pavillonaussicht weiterhin wie bisher erreichbar und geöffnet sind. Auch alle Wanderwege in Richtung Norden zum beliebten Steinernen Tisch, zum Uttewalder Felsentor oder nach Stadt Wehlen sind offen. Für den Malerweg ist eine attraktive Umleitung eingerichtet. Leidglich in Richtung Rathen ist derzeit noch kein Abstieg möglich, bis alle sicherheitsrelevanten Bäume und Starkäste entfernt sind.

Gesperrt sind demnach aktuell die Wanderwege Schwedenlöcher, Amselgrund und der Basteiweg (Aufstieg von Rathen zur Bastei) sowie Teile des Polenztalweges und weitere Wegeabschnitte in der Umgebung des Schadgebietes. Aktuelle Sperrrungen und etwaige Umleitungen sind hier zu finden: https://nationalpark-saechsische-schweiz.de/wegeservice

Die Dauer der Aufräumarbeiten ist aufgrund der notwendigen Sicherheitsanforderungen und schwierigen Geländesituation derzeit nicht abschätzbar.


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