Neuerscheinung »Schlossallee Moritzburg – Mit 300 Jahren in die Zukunft«

05.12.2025, 13:58 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Titelbild der Broschüre (© Simonsen Freianlagen Freiraumplanungsgesellschaft mbH Dresden, Lars Hackel)

Titelbild der Broschüre (© Simonsen Freianlagen Freiraumplanungsgesellschaft mbH Dresden, Lars Hackel)

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Blick auf Schloss Moritzburg durch die Schlossallee mit blühenden Rosskastanien, Teil der Deutschen Alleenstraße 2025 (© Simonsen Freianlagen Freiraumplanungsgesellschaft mbH Dresden, Grit Doerre)

Blick auf Schloss Moritzburg durch die Schlossallee mit blühenden Rosskastanien, Teil der Deutschen Alleenstraße 2025 (© Simonsen Freianlagen Freiraumplanungsgesellschaft mbH Dresden, Grit Doerre)

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Busfahrt durch die Schlossallee Moritzburg in Richtung Dresden, Ortsausgang Moritzburg, um 1935 (© Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Paul Wolf)

Busfahrt durch die Schlossallee Moritzburg in Richtung Dresden, Ortsausgang Moritzburg, um 1935 (© Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Paul Wolf)

Gemeinsame Medieninformation: Landesamt für Straßenbau und Verkehr | Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Die Schlossallee in Moritzburg ist mehr als eine Straße. Sie zählt zu den ältesten Alleen Sachsens und ist die längste, mit Rosskastanien bepflanzte Allee an einer Bundes- und Staatsstraße im Freistaat Sachsen.

Seit 1727 verbindet sie die ehemalige Residenzstadt Dresden mit der Jagdresidenz der Kurfürsten und Könige von Sachsen, Schloss Moritzburg. Sie gilt als bedeutendes Zeugnis sächsischer Gartenkunst des 18. Jahrhunderts.

Vom Schloss Moritzburg ausgehend über den Dammweg und Schlossteich führt sie als Staatsstraße 179 schnurgerade durch Moritzburg und Reichenberg in Richtung Dresden. Die Schlossallee Moritzburg ist als Kulturdenkmal geschützt. Sie gehört zur Deutschen Alleenstraße, die von der Ostsee bis zum Bodensee verläuft.

Erstmals entwickelten das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen und das Landesamt für Straßenbau und Verkehr gemeinsam ein Konzept, um die ursprünglichen, in der Vergangenheit jedoch nicht immer aufrecht erhaltenen Blick- und Raumbeziehungen der Schlossallee Moritzburg wiederherzustellen sowie den historischen Baumbestand verkehrsgerecht zu erhalten. Die nun vorliegende Broschüre erzählt von der Geschichte, der Bedeutung und der Zukunft dieser besonderen Verkehrsverbindung.

Steffi Schön, Vizepräsidentin im Landesamt für Straßenbau und Verkehr Sachsen, betont: »Wir wollen die Schlossallee in ihrer Schönheit bewahren und sie zugleich den Anforderungen einer modernen Infrastruktur anpassen. Das gelingt nur im Dialog – mit den Gemeinden, mit der Denkmalpflege und dem Naturschutz sowie mit den Menschen, die hier leben und unterwegs sind.«

Alf Furkert, Sächsischer Landeskonservator: »Mit dem denkmalpflegerischen Konzept können wir nun die ursprünglichen Blick- und Raumbeziehungen dieser einzigartigen Allee wiederherstellen und den historischen Baumbestand sichern. Unser Ziel ist es, die kulturelle Bedeutung der Schlossallee Moritzburg als Teil der sächsischen Kulturlandschaft für künftige Generationen zu erhalten. Dafür sind flexible, kontinuierliche Schutz-, Schnitt- und Pflegemaßnahmen notwendig.«

Die Broschüre kann kostenfrei in der Publikationsdatenbank des Freistaats Sachsen bestellt werden:
Moritzburger Schlossallee.
Mit 300 Jahren in die Zukunft
Herausgeber: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen und Landesamt für Straßenbau und Verkehr, 2025
Konzeption: Michael Simonsen, Simonsen Freianlagen Freiraumplanungsgesellschaft mbH
Informationsbroschüre, 60 Seiten, zahlreiche, überwiegend farbige Abbildungen


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