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Martin Dulig: »Wasserstofftechnologie aus Chemnitz – ein Diamant, der große Chancen auf einen Vorsprung Ost bietet«

02.09.2021, 13:06 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Chemnitz wird Standort des Bundes-Wasserstoffzentrums – Statement des sächsischen Wirtschaftsministers

Das Wasserstofftechnologie-Zentrum des Bundes wird auch in Sachsen entstehen – das hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) heute bekanntgegeben. Das vom sächsischen Wirtschaftsministerium vorangetriebene und unter dem Namen »Hydrogen and Mobility Innovation Center« (HIC) eingereichte Konzept hat sich erfolgreich im Bewerbungsverfahren für das nationale »Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen« durchgesetzt. Laut Mitteilung des BMVI werden neben Chemnitz auch Duisburg (Nordrhein-Westfalen), Pfeffenhausen (Bayern) und ein weiterer Standort in Norddeutschland Teil des Nationalen Wasserstoffzentrums.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig gratuliert dem HIC-Bündnis herzlich und betont die Chancen der Wasserstofftechnologie für den Freistaat Sachsen:

»Chemnitz hat eine hervorragende Bewerbung eingereicht. Unter allen Finalisten war das ,Hydrogen and Mobility Innovation Center‘ das beste Projekt. Völlig zurecht wird die drittgrößte sächsische Stadt nun ein Standort des Bundes-Wasserstoffzentrums. Ich freue mich, dass Bundesminister Scheuer das HIC-Projekt als ,Diamant‘ unter den Wettbewerbsteilnehmern erkannt hat. Damit honoriert der Bund die harte Arbeit und die Risikobereitschaft der sächsischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen, frühzeitig das Thema Wasserstoff zu adressieren. Der Freistaat wird einen maßgeblichen Teil dazu beitragen, dass Deutschland weltweite Nummer 1 bei grüner Wasserstofferzeugung, -infrastruktur, -nutzung und beim Wasserstoffhandel wird.

Für den High-Tech- und Innovationsstandort Sachsen, für ganz Ostdeutschland, besteht bei der Wasserstofftechnologie die große Chance auf einen Vorsprung Ost. Deshalb hat das sächsische Wirtschaftsministerium das HIC-Projekt von Anfang an unterstützt und wird es weiter intensiv begleiten. Das HIC ist europaweit einmalig. Es wird Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen und auch Großunternehmen die notwendigen Voraussetzungen bieten, um schnell, zielgerichtet und branchenoffen dringend benötigte ,saubere‘ und bezahlbare Antriebslösungen zu entwickeln, zu testen und zeitnah in den Markt einzuführen. Es würde mich außerordentlich freuen, wenn Unternehmen aus Deutschland, Europa und der Welt die Möglichkeiten und Synergien dieses Zentrums nutzen – auch um zu zeigen, dass man von Sachsen aus gemeinsam die richtigen Weichen stellen kann.«

Hintergrund

Hinter dem HIC steht ein breites Bündnis aus etablierten sächsischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten, aus Landespolitik und Verbänden. Dazu gehören u. a. BMW, der Automobilzulieferer Vitesco Technologies, die Technischen Universitäten in Chemnitz und Dresden, die Fraunhofer-Gesellschaft, das Innovationscluster HZwo – Antrieb für Sachsen sowie eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) mit rund 10.000 Arbeitsplätzen. Auch Unternehmen aus Thüringen und Bayern gehören zum HIC-Bündnis.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Pressesprecher Jens Jungmann
Telefon: +49 351 564 80600
Telefax: +49 351 564 80680
E-Mail: presse@smwa.sachsen.de
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