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»Das Residenzschloss zu Dresden« – Band 3 erschienen

15.12.2020, 16:02 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Neuerscheinung des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen (LfD)

Mit dem kürzlich erschienenen Band »Das Residenzschloss zu Dresden. Von barocker Prachtenfaltung bis zum großen Schlossumbau im 19. Jahrhundert« vollendet das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) sein außergewöhnlich anspruchsvolles und opulentes dreibändiges Werk zur Dresdner Residenz.

Das ehemalige Dresdner Residenzschloss mit seiner über achthundertjährigen Geschichte wurde im Februar 1945 in einer einzigen Bombennacht zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es nur unter Mithilfe Vieler, die Ruine zu bewahren. 1985 begann endlich der Wiederaufbau der Schlossanlage von europäischem Rang, heute zugleich ein Ort der Präsentation einzigartiger Kunstschätze, der inzwischen wieder für Besucher aus aller Welt erlebbar ist. Die Arbeiten an diesem Monument dauern noch an.
Über mehr als drei Jahrzehnte hat das LfD die Maßnahmen zur Wiederherstellung nicht nur begleitet, sondern vielmehr die Tendenz des Umgangs mit dem Residenzschloss geprägt. Die denkmalpflegerische Konzeption des Wiederaufbaus beruht insbesondere auf der Erforschung des erhaltenen Baubestandes, auf der Analyse der Schrift- und Bildquellen sowie der Erschließung architekturgeschichtlicher und historischer Zusammenhänge. In Band 1 und 2 legten hieran maßgeblich beteiligte Denkmalpfleger, Bauhistoriker, Restauratoren und Archäologen die Ergebnisse ihrer jahrzehntelangen Untersuchungen zur Entwicklung des Monumentes während der ersten fünfhundert Jahre vor.
Der nun vorliegende Band 3 schließt chronologisch mit der barocken Prachtentfaltung unter »August dem Starken«, Reichsvikar, sächsischer Kurfürst und polnischer König, direkt an. Der Konfessionswechsel des Herrscherhauses führte zu baulichen Konsequenzen ebenso wie die territoriale Beschneidung Sachsens nach dem Wiener Kongress 1815. Wiederum auf Grundlage des neuesten Forschungsstandes und einer immer aussagefähigeren Quellenlage wird auch die weitere Entwicklung des Residenzschlosses nach Verabschiedung der Sächsischen Verfassung und Einführung der konstitutionellen Monarchie bis zum großen Schlossumbau Ende des 19. Jahrhunderts vorgestellt. Und schließlich galt es, das wechselvolle Schicksal dieses Residenzschlosses nach der Abdankung des Königs 1918 bis hin zur Kunstgutsicherung und Bergung während des Zweiten Weltkrieges aufzuzeigen. Den Band beschließt eine knappe Würdigung des andauernden Wiederaufbaus nach der Zerstörung 1945.

Die Publikation ist mit freundlicher Unterstützung der
Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden erschienen.

Die Publikation ist erhältlich über den Buchhandel und Verlag.

Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (Hrsg.):
Das Residenzschloss zu Dresden. Von barocker Prachtentfaltung bis zum großen Schlossumbau im 19. Jahrhundert. Band 3 der dreibändigen Reihe
(= Forschungen und Schriften zur Denkmalpflege Band IV, 3)
Petersberg: Michael Imhof Verlag 2020.
ISBN 978-3-86568-789-0, 69,00 €, zzgl. Porto
656 Seiten, 347 Farb- u. 262 S/W-Abbildungen
Michael Imhof Verlag GmbH & Co. KG
Stettiner Straße 25, 36100 Petersberg
Tel. 0661/2919166-0, Fax 0661/2919166-9
www.imhof-verlag.com; info@imhof-verlag.de


Kontakt

Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Pressesprecherin Sabine Webersinke

Telefon: +49 351 48 430 403

Telefax: +49 351 48 430 488

E-Mail: sabine.webersinke@lfd.smi.sachsen.de

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