Hauptinhalt

Heinz Sielmann Stiftung hilft erneut bei Wolfsprävention

07.09.2016, 13:45 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Weitere 17 000 Euro zur Ergänzung staatlicher Förderung

Die Heinz Sielmann Stiftung wird weitere rund 17 000 Euro für den Schutz von Nutztieren in Sachsen gegen Wolfsangriffe bereitstellen. Mit dem Geld sollen die bis Ende April 2016 beim Landschaftspflegeverband Sächsische Schweiz - Osterzgebirge eingegangenen Anträge auf Aufstockung der staatlichen Förderung bewilligt und ausgezahlt werden.

„Ich bin der Stiftung sehr dankbar für diese erneute Hilfe. Mit dem zusätzlichen Geld hat die Stiftung insgesamt mehr als 60 000 Euro bereitgestellt, um Halter von Schafen, Ziegen und Gatterwild bei Schutzmaßnahmen gegen Wolfsangriffe zu unterstützen“, so Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt. „Die Heinz Sielmann Stiftung leistet damit einen wichtigen Beitrag, die Belastungen der Tierhalter spürbar zu verringern.“

Der Freistaat Sachsen hatte im Februar 2015 das Gebiet, in dem Schutzmaßnahmen für Nutztiere gegen Wolfsübergriffe mit staatlichen Hilfen gefördert werden, auf ganz Sachsen ausgedehnt. Gleichzeitig wurden die Förderquoten für Präventionsmaßnahmen von 60 auf 80 Prozent erhöht. Der Freistaat Sachsen unterstützt Nutztierhalter damit bei der Anschaffung von Elektrozäunen, Flatterbändern und Herdenschutzhunden sowie bei der Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern. Diese Präventionsmaßnahmen sind in ganz Sachsen Voraussetzung für einen Schadensausgleich, falls es trotz der Vorsorgemaßnahmen zu Wolfsübergriffen kommt.

Über die Wolfsprävention hinaus engagiert sich die Heinz Sielmann Stiftung auch in anderen Bereichen des Natur- und Artenschutzes in Sachsen, beispielsweise zur Erhaltung wertvoller Biotopstrukturen an Fließgewässern und in der Bergbaufolgelandschaft sowie beim Schutz seltener Arten. Staatsminister Schmidt und der geschäftsführende Vorstand der Sielmann-Stiftung, Herr Beier vereinbarten eine weitere enge projektbezogene Zusammenarbeit im Naturschutz in Sachsen.

Hintergrund:

Die Förderung für die Präventionsmaßnahmen ist in der Förderrichtlinie Natürliches Erbe (RL NE/2014) geregelt. Detaillierte Informationen und Beratung zur Förderung erhalten Tierhalter bei den Förderzentren Kamenz, Wurzen und Zwickau des Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie im Internet unter www.smul.sachsen.de/RichtlinieNE.


Weiterführende Links

Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Pressesprecher Robert Schimke

Telefon: +49 351 564 20040

Telefax: +49 351 564 20065

E-Mail: robert.schimke@smul.sachsen.de

zurück zum Seitenanfang