Hauptinhalt

Karlsroute verbindet Aue mit Karlovy Vary

09.05.2015, 11:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Schmidt: „Hervorragendes Angebot für Tourismus in der Region“

Gemeinsam mit tschechischen und deutschen Projektpartnern hat Staatsminister Thomas Schmidt heute (9. Mai 2015) die „Karlsroute“ zwischen Aue und Karlovy Vary eröffnet. Die grenzübergreifende Radroute verbindet die beiden Städte auf einer Hauptstrecke von 60 Kilometern, die Grenze wird in rund 939 Metern ü.NN am Hirschenstander Pass bei Johanngeorgenstadt passiert.

„Für Radsportler wird das Erzgebirge nun noch attraktiver, und das für mehr als nur einen Tagesausflug“, so der Minister „Ich bin sicher, dass davon der Tourismus in der Region deutlich profitieren wird“. Für die Hauptstrecke der Karlsroute, die elf Kilometer des Mulderadweges nutzt, wurden vorhandene Wege ausgebaut und asphaltiert, neue Radwege angelegt, die Strecke beschildert, Ruhebereiche mit Bänken und Infotafeln sowie entsprechende Parkmöglichkeiten geschaffen. Neben der Hauptstrecke entstanden drei Nebenrouten auf deutscher und eine auf tschechischer Seite, die weitere Orte an das Netz anbinden und die Region für Radfahrer noch weiter erschließen.

Die Kosten des Projekts in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro wurden über das Programm „Ziel3/Cil3 - Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik“ mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Für die neue Förderperiode sind unter anderem eine weitere Anbindung über den Würschnitztalradweg bis nach Chemnitz sowie der Bau weiterer Nebenrouten auf tschechischer Seite vorgesehen.

Hintergrund:

Im Rahmen des grenzübergreifenden Programms „Ziel3/Cil3“ konnten in der vergangenen Förderperiode mehr als 200 Projekte mit insgesamt 207 Millionen Euro aus dem EFRE unterstützt werden. Für das Folgeprogramm „SN-CZ 2014-2020“ stehen einschließlich der Kofinanzierung der beiden Länder erneut 185,8 Millionen Euro bereit. Schwerpunkte des Programms sind Bildung, Kultur, Tourismus, Umweltschutz, Hochwasser- und Katastrophenschutz sowie Sicherheit.

www.sn-cz2020.eu
www.karlsroute.eu


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Pressesprecher Frank Meyer

Telefon: +49 351 564 20060

Telefax: +49 351 564 20065

E-Mail: presse@smul.sachsen.de

zurück zum Seitenanfang