Ratingagentur bescheinigt Sachsen Top-Bonität

11.09.2026, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Sachsen mit zweitniedrigster Pro-Kopf-Verschuldung

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat dem Freistaat Sachsen mit der Ratingeinstufung »AAA« erneut die bestmögliche Bonität attestiert. Das ist das Ergebnis des jüngsten Ende August 2026 abgeschlossenen Ratingverfahrens. Mit dem Top-Rating bestätigt die Agentur die Analyse aus dem vergangenen Jahr.

Bonitätsnoten von Ratingagenturen haben Auswirkungen auf die Zinskonditionen zu denen sich ein Staat am Kapitalmarkt finanzieren kann. Die Bewertung AAA ist die höchste Bonitätsnote, die seitens S&P vergeben wird. Ein Bundesland mit dieser Bewertung wird als besonders kreditwürdig und finanziell stabil eingestuft, was ein sehr geringes Ausfallrisiko bei Krediten bedeutet. Ein Rating erfolgt auf einer Analyse von einer Fülle von Daten. Dabei nutzen und bewerten Ratingagenturen unter anderem Informationen zur wirtschaftlichen Lage und deren Entwicklung, zur strukturellen Lage und Entwicklung des Staatshaushalts, zum Finanzmanagement sowie zur Verschuldung eines Landes.

Der Freistaat Sachsen wird entsprechend der Festlegungen im aktuellen Doppelhaushalt 2025/2026 in diesem Jahr voraussichtlich rund 170 Millionen Euro Zinsen für aufgenommene Kredite zahlen. Die Verschuldung des Freistaates am Kreditmarkt beträgt zum Ende 2025 rund sieben Milliarden Euro.

Sachsen hat Ende 2025 mit 3.193 Euro nach Bayern (2.760 Euro) die zweitniedrigste Pro-Kopf-Verschuldung bundesweit. Der Anteil der Zinsausgaben am Gesamthaushalt des Freistaates Sachsen ist mit 0,4 Prozent der geringste unter den Bundesländern.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

Ansprechpartner Dirk Reelfs
Telefon: +49 351 564 40060
Telefax: +49 351 564 40069
E-Mail: presse@smf.sachsen.de
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