Tourismusministerin Barbara Klepsch besucht den Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring

10.07.2026, 09:17 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Einzigartige Fankultur und internationale Strahlkraft für Sachsen

Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch wird am kommenden Sonntag (12. Juli 2026) den diesjährigen LIQUI MOLY Motorrad Grand Prix Deutschland 2026 auf dem traditionsreichen Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal besuchen. Vor Ort wird sie mit den Rennorganisatoren ins Gespräch kommen, das Fahrerlager besuchen und die Rennen verfolgen. In diesem Jahr hat die Ministerin die Schirmherrschaft für den »Red Bull MotoGP™ Rookies Cup« übernommen und wird dafür auch die Pokale übergeben. Der Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring gilt als einer der bedeutendsten Tourismusmagnete im Freistaat Sachsen und zieht jährlich mehr als 200.000 Fans aus aller Welt an. Mit einem Rekord von über 256.000 Besuchern im Jahr 2025 unterstreicht das Event seine enorme Bedeutung als sportliches und kulturelles Großereignis.

Staatsministerin Barbara Klepsch betont die Relevanz des Events: »Der Motorrad Grand Prix ist weit mehr als ein sportlicher Wettkampf; er ist ein absolutes Highlight mit einer unschätzbaren Strahlkraft für das Tourismusland Sachsen. Die fantastische Stimmung der Fans, die seit Jahrzehnten wie eine große Familie an den Ring pilgern, schafft eine Atmosphäre, die weltweit ihresgleichen sucht. Dieses Großereignis ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region. Von der enormen Nachfrage profitieren nicht nur die Hotellerie und der Tourismus, sondern auch die lokale Gastronomie und der Dienstleistungssektor unmittelbar. Ich freue mich besonders, in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Red Bull Rookies Cup zu tragen und damit den talentierten Nachwuchs auf dieser legendären Strecke zu unterstützen.«

Studien belegen, dass der Grand Prix für rund 95 Prozent der Besucher der Hauptgrund für ihre Reise nach Sachsen ist, wobei viele Gäste ihren Aufenthalt mit weiteren touristischen und kulturellen Aktivitäten in der Region verbinden. Die internationale Berichterstattung durch hunderte Journalisten aus über 60 Ländern trägt zudem massiv zum positiven Image Sachsens als Reiseziel bei.

Der Besuch der Ministerin findet in einer besonderen Phase der Rennsportgeschichte statt: Im kommenden Jahr, 2027, feiert der Sachsenring sein 100-jähriges Jubiläum. Durch die Verlängerung des Vertrages mit dem Promoter Dorna Sports ist die Austragung des Grand Prix bis mindestens 2031 gesichert.

Hintergrund: Die Fankultur am Sachsenring als Immaterielles Kulturerbe (IKE)

Die Bewerbung um die Anerkennung der »Fankultur am Sachsenring« als Immaterielles Kulturerbe markiert einen Meilenstein für die Region. Im April 2026 wurde die Fankultur offiziell in die Sächsische Landesliste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen und zeitgleich für das bundesweite Verzeichnis nominiert.

Diese Form des Kulturerbes stellt das über fast 100 Jahre gewachsene »interkulturelle Festival« in den Fokus, das weit über den reinen Motorsport hinausgeht. Getragen von über 1.500 ehrenamtlichen Helfern, Vereinen wie dem ADAC Sachsen und dem AMC Sachsenring sowie sozialen Institutionen, steht die Fankultur für gelebte Tradition, friedliches Miteinander über Generationen hinweg und ein starkes regionales Identitätsgefühl. Über die Aufnahme in das bundesweite IKE-Verzeichnis wird die Kulturministerkonferenz im Frühjahr 2027 entscheiden.


Kontakt

Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus

Pressesprecher Jörg Förster
Telefon: +49 351 564 60620
E-Mail: presse.kt@smwk.sachsen.de
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