Starkes Wissenschafts-Ökosystem ist die Basis für Innovationsfähigkeit Sachsens

12.02.2026, 10:00 Uhr — 1. Korrektur (aktuell)

Wissenschaftsminister Gemkow: »Erster Platz im Bundesländerindex kommt nicht von ungefähr«

Die jüngste Studie des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen belegt, wie gut Sachsen beim Thema »wirtschaftliche Innovations- und Zukunftsfähigkeit« aufgestellt ist. Die Wissenschaft ist eine zentrale Säule für eine gute wirtschaftliche Entwicklung.

Sachsen schneidet in der Gesamtbetrachtung am besten ab, was den Autoren der Studie zufolge vor allem auf die Präsenz und das Innovationspotenzial einer wirtschaftsnahen Forschungsinfrastruktur sowie den hohen Bildungsstand der erwerbsfähigen Bevölkerung, also das Fachkräftepotential, zurückzuführen ist.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow sagte mit Blick auf den eingeschlagenen Weg:
»Die Studie belegt klar den Zusammenhang zwischen einem starken Wissens- und Forschungsumfeld und der wirtschaftlichen Entwicklung und Wertschöpfung. Sachsen gehört auf diesem Gebiet zu den führenden Regionen Europas und hat in der Vergangenheit mit Schwerpunktinvestitionen in die Wissenschaftslandschaft den Grundstein dafür gelegt. Das muss nach meiner Überzeugung auch so bleiben, trotz der angespannten Einnahmesituation des Freistaats. Nur so können wir Sachsens Innovationsfähigkeit weiter steigern.«

Der Freistaat verfügt im Vergleich der Flächenländer über ein dichtes und vernetztes Ökosystem forschungsstarker Hochschulen sowie außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und deckt dabei, wie kaum eine andere Region Europas, die gesamte Palette von der Grundlagenforschung bis hin zur anwendungsorientierten und damit anschlussfähigen Forschung für die Wirtschaft ab. Insbesondere die Stärke der Forschung in Schlüsseltechnologien wie Mikroelektronik, Biotechnologie, Robotik, Quantentechnologien und Energietechnik machen Sachsen für Neugründungen, Unternehmensansiedlungen und Unternehmenserweiterungen attraktiv.

Besonders sichtbar wird dies aktuell im Bereich Mikroelektronik und an der Entwicklung des Clusters »Silicon Saxony«. Die Entscheidungen für Großinvestitionen in die sächsische Chipentwicklung und -Produktion durch ESMC, Infineon oder auch GlobalFoundries hat maßgeblich mit der wirtschaftsnahen Forschungsinfrastruktur zu tun, die im europäischen Vergleich zur absoluten Spitze gehört.

Von der Innovationskraft der Hochschulen und Forschungseinrichtungen profitieren auch Neugründungen. Das spiegelt sich auch in der Sonderauswertung des deutschen StartUp-Monitor des StartUp-Verbandes wider, die im vergangenen Jahr vom Sächsischen Wirtschaftsministerium in Auftrag gegeben wurde.

Dieser betont ebenso die Wichtigkeit von Hochschulen für ein dynamisches Gründungsgeschehen. So haben rund 87 Prozent der Gründerinnen und Gründer einen akademischen Abschluss. Insgesamt liegt Sachsen mit der Zahl der Unternehmensgründungen pro 100.000 Einwohner im Mittelfeld im Bundesländervergleich. Für die Zukunft gibt es im StartUp-Bereich ein hohes-Potential für DeepTech-Unternehmensgründungen, die auf Erkenntnissen in Hochschulen und Forschungseinrichtungen basieren.


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Pressesprecher Falk Lange
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