BPM Sachsen feiert Auftakt und startet landesweite Befragung
05.02.2026, 12:10 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Gemeinsame Pressemitteilung
Mit einem feierlichen Auftakt am 6. Februar in der GrooveStation Dresden feiert das Büro für Popkultur und Musik Sachsen (BPM Sachsen) noch einmal offiziell seinen Start. Vertreterinnen und Vertreter der sächsischen Musikwirtschaft und Popkultur sowie Vertreterinnen und Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) und des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) kommen dafür aber 10 Uhr in der Dresdner Neustadt zusammen. Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich willkommen – wir bitten um Anmeldung.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der persönliche Austausch zwischen Akteurinnen und Akteuren aus Musik, Politik und Verwaltung. Nach der Begrüßung folgt ein moderierter Talk zur Frage, wie Popkultur als kultureller und wirtschaftlicher Faktor gestärkt und langfristig sichtbarer gemacht werden kann.
Auf dem Podium sprechen Dirk Burghardt (SMWK), Bernhard Scheerer (SMWA), Annika Wetzko (Musikerin Panda Lassow), Heiko Düring (East Club Bischofswerda) sowie Alex Pagel (BPM Sachsen). Die Moderation übernimmt Christian Bollert (detektor.fm).
Das anschließende Networking wird von der Dresdner DJ goldie begleitet, die sowohl bundes- als auch europaweit auftritt.
Mit dem Musikreport Sachsen (AT) soll zudem erstmals die Popkultur in Sachsen mit all ihren Protagonistinnen und Protagonisten analysiert werden. Die landesweite Studie soll Einblick in Infrastruktur, Arbeitsrealitäten, Wertschöpfung und die Bandbreite der sächsischen Popularmusikszene geben. Zentrale Grundlage ist eine Online-Befragung für Musikschaffende, deren Beteiligung entscheidend ist, um ein realistisches Bild der Szene zu zeichnen und daraus zukünftige Maßnahmen abzuleiten. Der Fragebogen ist ab 6. Februar 2026, 9 Uhr, unter folgendem Link abrufbar: https://bildungsportal.sachsen.de/umfragen/limesurvey/index.php/477194
Die paritätische Förderung und Zusammenarbeit SMWK und des SMWA unterstreicht die gelebte Arbeitswelt von Musikschaffenden, oft im Spagat zwischen Kultur- und Wirtschaftssektor gleichzeitig.
Stimmen zum Auftakt und zum Musikreport Sachsen:
»Mit dem Büro für Popkultur und Musik Sachsen wird die Musiklandschaft gestärkt und unterstützt sowie ein wichtiger Bestandteil des Koalitionsvertrages umgesetzt. Ich danke den Mitarbeiterinnen des BPM Sachsen und dem Landesverband für Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. herzlich für ihr Engagement”, so Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus.
»Sachsen kann Popmusik und das Potenzial ist groß. Mit unserer Förderung von BPM Sachsen setzen wir ein Signal: Popkultur und Musik sind nicht nur kulturell wertvoll. Sie sind auch Standortmarken mit ökonomischer Wirkung. Erfolgreiche Acts, Festivals oder Labels machen Sachsen als Wirtschafts- und Lebensstandort sichtbar und attraktiv. Wer Popkultur stärkt, stärkt ein ganzes Ökosystem aus Soloselbstständigen und KMU und genau hier setzt das Büro für Popmusik an. Wir erhoffen uns dadurch Rückenwind für eine ganze Branche«, so Dirk Panter, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz.
»Für mich bedeutet der Auftakt, dass wir die vielen unterschiedlichen Stimmen und Szenen Sachsens nun sichtbarer und miteinander besser vernetzen können. Mit dem neuen Musikreport Sachsen wollen wir zudem die Relevanz der Popkultur im Freistaat erstmals mit belastbaren Zahlen untermauern. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern die Musikwelt in Sachsen zu stärken”, sagt Alex Pagel, Leiterin BPM Sachsen.
Das BPM Sachsen nimmt damit offiziell Fahrt auf und hat im weiteren Verlauf des Jahres viele weitere Aktivitäten für die sächsische Popularmusikbranche geplant. Mehr Informationen dazu finden sich auf: www.bpm-sachsen.de
Pressekontakt
Marie Jainta
Öffentlichkeitsarbeit BPM Sachsen
Tel: 0157 806 41 025
presse@bpm-sachsen.de
Über den Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V.
Der Landesverband ist die Interessenvertretung für 10.000 Unternehmen und rund 81.000 Beschäftigte in der Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen. Die Mitgliedsverbände Kreatives Chemnitz, WIR GESTALTEN DRESDEN, Kreativ Kreis Meißen, Kreatives Leipzig, Kreatives Erzgebirge und Kreative Lausitz tragen die Arbeit des Verbands.
Alle weiteren Informationen zum BPM Sachsen sind hier abrufbar:
www.lvkkwsachsen.de/bpm-sachsen
www.bpm-sachsen.de