Alte Gemeindeverwaltung in neuer Nutzung

04.02.2026, 11:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Biosphärenreservatsverwaltung bezieht Diensträume in neuer Außenstelle in Klitten

Am 04. Februar 2026 wurde die Dienststelle Klitten der UNESCO-Biosphärenreservatsverwaltung Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft offiziell vom SIB an den Sachsenforst zur Nutzung übergeben. Die Verwaltung hatte neben dem zentralen Standort im Malschwitzer Ortsteil Wartha bisher zwei dezentrale Außenstellen in Friedersdorf (Gemeinde Lohsa) und Mücka. Mit der Inbetriebnahme der Außenstelle im Boxberger Ortsteil Klitten wird der bisherige Dienstsitz in Mücka aufgelöst.

Für die neue Dienststelle wurde das Gebäude der ehemaligen Gemeindeverwaltung in Klitten erworben und von Februar 2024 bis Oktober 2025 umfangreich saniert und modernisiert. Entstanden ist ein modernes Gebäude mit sehr guten Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Gebäude soll aber auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Eine Informationsstelle zum Biosphärenreservat ist im großzügigen Eingangsbereich vorgesehen und perspektivisch sollen öffentliche Veranstaltungen in der Außenstelle angeboten werden. Als erste Veranstaltung für die Öffentlichkeit wird es am 03. Juli 2026 einen Tag der offenen Tür geben.

Am Standort werden drei neue Revierdienststellen (Forstreviere Hermsdorf, Klitten und Kreba) sowie das Büro des Naturwachtbereichs West eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Forst und Naturwacht haben von der Außenstelle aus kurze Wege ins Gebiet und können eng mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort zusammenarbeiten.

Die Planung und Realisierung dieser komplexen Sanierungsmaßnahme im Bestand hat der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), Niederlassung Bautzen, gesteuert. Im Zuge der Sanierung entstanden neue Büroräume, ein Beratungsraum, Sanitärräume, Lagerräume, Verkehrsflächen, Hausanschlussräume, ein Serverraum sowie ein öffentlicher Eingangsbereich. Alle technischen Anlagen im Gebäude sowie im Außenbereich wurden neu errichtet. Auch die Außenanlagen wurden neugestaltet, wobei hier noch wenige Restleistungen offen sind, die witterungsbedingt erst bis April 2026 erbracht werden können. Für die bedarfsgerechte Sanierung investierte der Freistaat Sachsen knapp zwei Millionen Euro. Die Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Die Bauleistungen wurden nahezu vollständig durch regionale mittelständische Handwerksbetriebe umgesetzt.


Kontakt

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement

Pressesprecher Alwin-Rainer Zipfl
Telefon: +49 351 564 97200
Telefax: +49 351 4510991100
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