Hauptinhalt

Mehr Geld für Sachsens Frauenhäuser – Gleichstellungsministerin Katja Meier unterzeichnet Vereinbarung mit Bund

21.07.2020, 11:41 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Das Kabinett hat heute den Abschluss der Verwaltungsvereinbarung zur Umsetzung des Förderprogramms »Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen« mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beschlossen. Gefördert werden mit knapp sechs Millionen Euro der Aus-, Um- und Neubau, der Immobilienkauf sowie die Sanierung von Schutzeinrichtungen, Fachberatungsstellen oder ähnlichen Einrichtungen für gewaltbetroffene Frauen in Sachsen.

Gleichstellungsministerin Katja Meier: »Durch das Programm stehen für den Freistaat in den nächsten vier Jahren knapp sechs Millionen Euro für den Gewaltschutz zur Verfügung. Dank dieser Fördermittel können beispielsweise die notwendig gewordenen Kapazitätserweiterungen in den Frauenschutzhäusern baulich umgesetzt oder der auch erforderliche barrierefreie Umbau vorangebracht werden. Damit erleichtern wir die Zugänge für Frauen mit körperlichen Einschränkungen zu unserem Hilfesystem und können den Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt in Sachsen ganzheitlich verbessern.«

Das Investitionsprogramm startet im Jahr 2020 und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Insgesamt stellt der Bund jährlich 30 Millionen Euro bereit, von denen ca. 1,42 Millionen Euro auf den Freistaat Sachsen entfallen. 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben trägt der Bund, zehn Prozent müssen anderweitig finanziert werden.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung

Pressesprecher Jörg Herold

Telefon: +49 351 564 15011

Telefax: +49 351 564 16189

E-Mail: presse@smj.justiz.sachsen.de

zurück zum Seitenanfang