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Arbeitsminister Dulig: »Erst Ausbildung, dann Karriere«

19.01.2020, 09:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

SMWA bietet zur KarriereStart vom 24. bis 26. Januar 2020 Einblick in die Chancen und Perspektiven der beruflichen Bildung

Für alle, die noch unentschlossen sind, wie es nach der Schule weitergeht, ist ein Besuch am Stand des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auf der Messe KarriereStart genau das Richtige. Im Mittelpunkt steht vom 24. bis 26. Januar die berufliche Karriere mit Aus- und Weiterbildung. Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig: »Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung liegt mir besonders am Herzen. Mit einer Ausbildung stehen den jungen Menschen in Sachsen alle Türen offen. Also: erst Ausbildung, dann Karriere.«

Ausbildung
Den Wandel des Ausbildungsmarktes in Sachsen von einem Angebots- in einen Nachfragemarkt bekommen die meisten Unternehmen mehr und mehr zu spüren. Während das Angebot im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben ist, hat sich die Nachfrage im Jahr 2019 verringert. Die Bundesagentur für Arbeit meldet: 21.146 Bewerber (-5,3 %) und 21.562 Berufsausbildungsstellen. Die Zahl der unbesetzten Stellen ist gesunken
(-13,1 %), die Zahl der Unversorgten allerdings gestiegen (+17,2 %).
Die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist im Vergleich zum Vorjahr ganz leicht gesunken (-0,9%), besonders stark im Bereich von Industrie und Handel (-3,2%), wohingegen das Handwerk und die Landwirtschaft sich über Steigerungen freuen können.

Förderung von Weiterbildung
»Eine immer größere Bedeutung erhält die Weiterbildung – und zwar für alle. Wir erleben gerade eine besonders rasante Veränderung von Erwerbsformen und Erwerbsverläufen sowie von ganzen Berufsbildern«, so Minister Dulig weiter. »Die Arbeit der Zukunft wird qualifikationsintensiver – eine Berufsausbildung oder ein Studienabschluss werden sehr oft nicht ausreichen für ein gesamtes Arbeitsleben. Deshalb unterstützen wir mit unserem Weiterbildungsscheck ganz direkt den Einzelnen - unabhängig von Arbeitgeber und Beschäftigungsverhältnis - und kleine und mittlere Unternehmen bei der betrieblichen Weiterbildung.«

Mit dem Weiterbildungsscheck individuell werden personenbezogene Weiterbildungsmaßnahmen mit bis zu 80 Prozent gefördert. Er richtet sich insbesondere an Beschäftigte, Auszubildende, Umschüler und Berufsfachschüler. Damit steht ein flexibel einsetzbares Instrument zur Verfügung, um Schlüsselkompetenzen zu erweitern, ein höheres Bildungsniveau zu erlangen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten zu erhalten bzw. zu verbessern. Der Weiterbildungsscheck betrieblich unterstützt mit bis zu 50 Prozent Förderung insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit ihren Beschäftigten bzw. Auszubildenden bei der Anpassung an den wirtschaftlichen, technologischen sowie gesellschaftlichen Wandel. Er soll damit größenbedingte Nachteile ausgleichen helfen und die berufliche Mobilität der Arbeitskräfte unterstützen. Die Förderung gibt weder Inhalte noch Branchenbezug vor.

Ausgewählte Angebote des SMWA-Standes

Mit Hilfe von VR-Brillen können Schüler virtuell und doch hautnah die Berufswelt im Zeitraffermodus erkunden. In dreiminütigen Filmen werden im 360 Grad-Modus 15 Berufe - vom Altenpfleger über Tischler und Dachdecker bis zum Zahntechniker - vorgestellt. Gedreht wurde in sächsischen Unternehmen.

Ein digitaler Karrierewegweiser am Stand zeigt, dass man es mit Aus- und Weiterbildung weit bringen kann. Er funktioniert wie eine Art Liniennetzplan, welcher an den jeweiligen Weg- und Haltepunkten wichtige Informationen rund um die einzelnen Karrierestationen bereithält.

Der Unternehmer Gabriel Heimann, WERKSTEIN Pirna, Obermeister der Innung des Steinbildhauer- und Steinmetzhandwerks Dresden, gibt durch Steinmetzarbeiten live am SMWA-Messestand Einblicke in sein Handwerk. Die Besucherinnen und Besucher können auch selbst Steinmaterial zu Schmuck- und Erinnerungsstücken bearbeiten und gestalten.

Rund 35.000 Besucher werden erneut zur KarriereStart in Dresden erwartet. Am Sonnabend, dem 25. Januar 2020, wird auch die neue Staatssekretärin Ines Fröhlich darunter sein. Im Rahmen eines Messe-Rundgangs wird sie sich vor Ort informieren und einzelne Austeller besuchen.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Pressesprecher Jens Jungmann

Telefon: +49 351 564 80600

Telefax: +49 351 564 80680

E-Mail: presse@smwa.sachsen.de

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