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Chemnitz-Harthau: Nächster Bauabschnitt für den Hochwasserschutz - Fertigstellung bis Herbst 2022 geplant

08.01.2020, 14:03 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

In Chemnitz-Harthau werden ab Januar 2020 an der Würschnitz die Vorbereitungen für eine weitere Hochwasserschutzmaßnahme beginnen. Der neue Bauabschnitt geht von der Bahnbrücke »Blaues Wunder« bis etwa 100 Meter unterhalb der Brücke Hedwigstraße. Der Abschnitt soll im Herbst 2022 fertiggestellt sein und kostet rund 1,3 Millionen Euro, gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Freistaat Sachsen.

Derzeit wird eine Umleitungsstrecke für den Anliegerverkehr und Rettungsfahrzeuge eingerichtet sowie eine Trinkwasser- und eine Gasleitung umverlegt. Bereits im Dezember 2019 wurden die nötigen Baumfällungen durchgeführt. Als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden oberhalb des Maßnahmebereiches entlang der Würschnitz Bäume gepflanzt und ein Strauchsaum angelegt.

Die Brücke Hedwigstraße bleibt bis zum Bauende gesperrt. Der Fußgängerverkehr über den Bahnübergang Friedrichstraße ist weiterhin möglich.

Folgende Arbeiten sind vorgesehen:
Unterhalb der Brücke Hedwigstraße werden auf beiden Seiten die Ufermauern erhöht. Oberhalb der Brücke Hedwigstraße bis zur Brücke Blaues Wunder werden neue Hochwasserschutzmauern gebaut. Im Rahmen der Baumaßnahme wird außerdem zusammen mit der Stadt Chemnitz der Ersatzneubau der Brücke Hedwigstraße umgesetzt. Die Wasserbauarbeiten in der Würschnitz beginnen dann im Mai nach der Fischschonzeit die eigentlichen Bauarbeiten und sind mit der Fischereibehörde abgestimmt.

Der Verkehr von der Bundesstraße B95 auf die Klaffenbacher Straße und umgekehrt bleibt unberührt. Trotzdem ist während der gesamten Bauzeit mit temporären Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Eine Umleitungsstrecke für den Anliegerverkehr zur Hedwigstraße ist ausgeschildert. Wir bitten um Verständnis!

Hintergrundinformation:
Chemnitz-Harthau soll vor Hochwasser geschützt werden, wie es statistisch alle 25 Jahre vorkommt (HQ25). Die ersten Bauarbeiten dazu begannen zwischen dem Harthauer Bahnhof und der Brücke Klaffenbacher Straße im Frühjahr 2018. Seit April 2019 wird zwischen der Einmündung der Alten Harth und der Brücke Klaffenbacher Straße gebaut.

Ende 2022 soll der Hochwasserschutz für Chemnitz-Harthau fertig sein. Die Gesamtkosten dafür liegen bei rund zehn Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, des Aufbauhilfefonds des Bundes und des Freistaates Sachsen.


Kontakt

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Pressesprecherin Katrin Schöne

Telefon: +49 3501 796 378

Telefax: +49 3501 796 116

E-Mail: presse@ltv.sachsen.de

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