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Dittmannsdorfer Teich wird instand gesetzt - Teich entleert und abgefischt

01.11.2019, 08:29 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Am Dittmannsdorfer Teich (Erzgebirgskreis) der Revierwasserlaufanstalt Freiberg beginnt die Landestalsperrenverwaltung nächste Woche mit einer Inspektion des Staudamms. Außerdem sind Instandsetzungsarbeiten an den Verschlusseinrichtungen geplant. Dazu wurde der Teich entleert und von der Fischaufzuchtgesellschaft Südsachsen abgefischt. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Danach wird der Teich wieder angestaut. Die Maßnahme kostet rund 50.000 Euro und wird durch Wirtschaftsplanmittel des Freistaates Sachsen finanziert.

Bei den geplanten Unterhaltungsarbeiten werden zunächst die Sedimente im Bereich der Auslässe beräumt. Anschließend werden die korrodierten und zugesetzten Gitter am Einlaufrechen gereinigt und wenn notwendig erneuert. Auch bei den Striegelstangen, mit denen die Verschlüsse bedient werden, ist eine Wartung erforderlich. Eine Kontrolle der Betriebseinrichtungen findet in der Regel alle vier Jahre statt.

Hintergrundinformation:
Der Dittmannsdorfer Teich ist der höchstgelegene Kunstteich in der Revierwasserlaufanstalt Freiberg. Die Stauanlage wurde zwischen 1826 und 1828 gebaut, um mit dem Wiederaufblühen des Freiberger Bergbaus ausreichend Wasser bereitstellen zu können. Als Absperrbauwerk dient ein 282 Meter langer Erddamm, der auf der Wasserseite mit einer sogenannten Tarrasmauer gegen Wellenschlag geschützt ist.

Heute dient die Stauanlage als wasserwirtschaftliche Reserve, aber auch dem Hochwasserschutz. Seit diesem Sommer gehört der Dittmannsdorfer Teich zum UNESCO-Welterbe »Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří«.


Kontakt

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Pressesprecherin Katrin Schöne

Telefon: +49 3501 796 378

Telefax: +49 3501 796 116

E-Mail: presse@ltv.sachsen.de

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