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3 600 Sachsen zusätzlich ans Trinkwassernetz!

18.08.2019, 10:32 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Wasserversorger erhalten Förderbescheide

Mit mehr als zehn Millionen Euro unterstützt der Freistaat Sachsen den Anschluss von Grundstücken, für die das Trinkwasser bisher aus privaten Hausbrunnen gewonnen wird, an das öffentliche Trinkwassernetz. Die Zusage für die Förderung der entsprechenden Anschlussarbeiten haben die 14 betroffenen Wasserversorger in dieser Woche von der Sächsischen Aufbaubank erhalten.

„Für rund 3 600 Sachsen - insbesondere in den Landkreisen Bautzen, Mittelsachsen sowie im Osterzgebirge - ist dies eine wesentliche Unterstützung hin zu einer zeitgemäßen und sicheren Trinkwasserversorgung, sowohl hinsichtlich der Wassermenge als auch der Qualität“, so Umweltminister Thomas Schmidt. „Für die Betroffenen bedeutet das eine erhebliche Verbesserung ihrer täglichen Lebensqualität“.

Der Freistaat Sachsen hatte im April zur Unterstützung für Neuanschlüsse bisher nicht an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossener Grundstücke ein Sonderförderprogramm aufgelegt, mit dem Investitionen der zuständigen Aufgabenträger - also der Kommunen bzw. ihrer Zweckverbände - in neue Trinkwasseranschlüsse mit bis zu 65 Prozent der Kosten unterstützt werden können. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Freistaates Sachsen auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

„Die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, aber auch die erneute Trockenheit in diesem Sommer, zeigen sehr deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht, auch wenn die Kosten wegen der oft abgelegenen Lage der betroffenen Ortsteile oder Grundstücke viel höher sind als in den Ballungsräumen“, so der Minister weiter. „Mit dem Förderprogramm haben wir einen Anreiz geschaffen, solche Anschlüsse zu realisieren. Ich bin sehr froh, dass dieses Angebot auf große Resonanz gestoßen ist. Die nun bevorstehenden Investitionen sind nicht zuletzt auch eine Stärkung des ländlichen Raumes. Denn nur dort ist der Anschlussgrad an die öffentliche Wasserversorgung stellenweise noch gering“.

„Das Tempo, das die Wasserversorger bei der Planung neuer Anschlüsse vorgelegt haben, war uns wichtig. Wo möglich, soll noch dieses Jahr gebaut werden. Die Aufgabenträger der öffentlichen Wasserversorgung haben für einige Bauvorhaben einen Abschluss bereits in diesem oder im kommenden Jahr geplant. Nur so kann ein weiterer Sommer vermieden werden, der erneut zu Problemen wegen trocken gefallener Hausbrunnen führt“, so Minister Schmidt abschließend.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Pressesprecher Frank Meyer

Telefon: +49 351 564 20060

Telefax: +49 351 564 20065

E-Mail: presse@smul.sachsen.de

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