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19.11.2018, 13:59 Uhr

Naturnahe Entwicklung der Weißen Elster

Kompensation für Deichsanierungen in Leipzig und Schkeuditz

Zwischen Leipzig Lützschena und Schkeuditz entwickelt die Landestalsperrenverwltung Sachsen derzeit einen Gewässerrandstreifen entlang der Weißen Elster. Dabei handelt es sich um Kompensationsmaßnahmen für die Schadensbeseitigungen an den Hochwasserschutzdeichen nach dem Hochwasser 2011. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein. Danach ist eine dreijährige Fertigstellungs- und Entwicklungspflege durch die Landestalsperrenverwaltung vorgesehen. Der Freistaat Sachsen investiert dafür rund 60.000 Euro.

Ziel ist eine naturnahe Entwicklung der Flussufer durch standorttypische Gehölze. Dazu sollen gezielt geschützte und gefährdete Tierarten wie Eisvogel, Wildbienen, Tagfalter und Greifvögel angesiedelt werden. Dafür werden an geeigneten Stellen Eisvogelabstiche, Greifvogelansitze angebracht und Feuchtwiesen entwickelt.

An der Gewässerböschung entstehen außerdem Ufertaschen – wechselseitige Buchten, die dem Fluss eine mäandrierende Struktur geben sollen. Damit erhält die Weiße Elster die Möglichkeit, sich eigendynamisch zu entwickeln. Gleichzeitig verbessert sich die Gewässerstruktur im Einklang mit den Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

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