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Kemtau: Hochwasserschadensbeseitigung an der Zwönitz

15.08.2018, 13:58 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Abbruch der Wehrreste Auenmühle

An der Zwönitz in Kemtau (Gemeinde Burkhardtsdorf, Erzgebirgskreis) werden ab heute (15. August 2018) Uferschäden aus dem Hochwasser 2013 beseitigt. Die Arbeiten am Gewässer werden bis Ende September diesen Jahres andauern und kosten rund 500.000 Euro. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Freistaates Sachsen.

In Kemtau-Eibenberg unterhalb der Brücke B180 haben vergangene Hochwasser die Zwönitzufer stark beschädigt. Nun werden die Flussufer auf einer Länge von etwa 50 Metern mit einem Steinsatz befestigt. Außerdem werden Kolkschäden (Vertiefungen am Gewässergrund) beseitigt und zusätzlich durch Wasserbausteine gesichert.

Im Zuge der Bauarbeiten werden auch die Reste eines alten Wehres zurückgebaut und der Gewässerabschnitt als raue Sohlgleite umgestaltet. Damit können Fische und andere Wasserlebewesen den Bereich zukünftig ohne Hindernis passieren. Aus hydraulischen Gründen wird der alte Mühlgraben verfüllt und durch ein Rohr an die oberstrom bereits vorhandene Verrohrung angeschlossen.

Das Wehr und der beschädigte Flussabschnitt liegen im FFH-Gebiet „Zwönitztal“. Aus diesem Grund sind im Vorfeld mögliche Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Tier- und Pflanzenwelt der Zwönitz untersucht worden. Zum Schutz von Vögeln und Fischen ist die Bauzeit im Gewässer auf den Zeitraum vom 15.8. bis zum 28.9.2018 begrenzt.


Kontakt

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Pressesprecherin Katrin Schöne

Telefon: +49 3501 796 378

Telefax: +49 3501 796 116

E-Mail: presse@ltv.sachsen.de

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