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14.05.2018, 14:12 Uhr

Schwarmbeben im Vogtland halten weiter an

Seit dem 10. Mai 2018 bebt im sächsischen Vogtland wieder spürbar die Erde. Wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute offiziell mitteilte, begann der noch anhaltende Erdbebenschwarm am Donnerstag um 9:15 Uhr (MESZ) mit einem Beben der Magnitude 2,0 auf der Richterskala. Das Herdgebiet lag in der Tschechischen Republik östlich von Luby.

Das bisher stärkste Beben ereignete sich heute (14. Mai 2018) um 3:54 Uhr und hatte eine Magnitude von 3,5 auf der Richterskala.

Die Region Vogtland/Nordwestböhmen ist bekannt für diese Schwarmbeben. Dabei treten in dichter zeitlicher Reihenfolge kleine Erdbeben im gleichen Herdgebiet auf. Innerhalb weniger Monate könnten über zehntausend Einzelereignisse registriert werden, so die Erdbebenexperten des Landesamtes. Die letzten größeren Erdbebenschwärme in dieser Region ereigneten sich von Oktober bis Dezember 2008, im August/September 2011 sowie von Mai bis August 2014 und im Juli 2017.

Die Erdbebenüberwachung in Sachsen erfolgt durch den Seismologie-Verbund Sachsen, der vom LfULG koordiniert wird. Er betreibt zahlreiche Messstationen in Mitteldeutschland, um die seismische Aktivität in dieser Region zu überwachen. Die Stationen befinden sich im Vogtland, dem Westerzgebirge, in Thüringen und in Sachsen-Anhalt.

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