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24.04.2018, 13:30 Uhr

Freistaat fördert Ski-Junioren-WM 2020 in Oberwiesenthal

Wöller: „‚Win-Win-Situation‘ für den Spitzensport und den ländlichen Raum in Sachsen“

Der Freistaat Sachsen wird die Vorbereitung und Durchführung der Junioren-Weltmeisterschaften Ski Nordisch in Oberwiesenthal mit bis zu fünf Millionen Euro finanziell unterstützen. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Kabinett in seiner heutigen Sitzung und macht damit den Weg frei für die Austragung zahlreicher Wettkämpfe in den nordischen Disziplinen Skispringen, Skilanglauf und Nordische Kombination in dem erzgebirgischen Wintersportstandort in der Zeit vom 28. Februar bis 8. März 2020.

„Dieser Wettkampf ist der jährliche Saisonhöhepunkt für rund 600 junge Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt. Zusammen mit etwa nochmal so vielen Trainern, Betreuern und Servicepersonal kann sich Oberwiesenthal auf viele sportbegeisterte Gäste freuen. Der Freistaat Sachsen wird erstmals diese Junioren-WM austragen und hat damit eine großartige Chance, als weltoffener und professioneller Gastgeber seine Vorzüge als international erfolgreiches Wintersportland zu präsentieren“, sagte Sportminister Prof. Dr. Roland Wöller heute in Dresden. „Unsere Bundesstützpunkte Oberwiesenthal, Klingenthal und Altenberg haben eine große Tradition, genießen international Rang und Namen und haben Spitzensportler wie Eric Frenzel, Björn Kircheisen, Denise Herrmann, Francesco Friedrich und Richard Freitag hervorgebracht. Unsere Nachwuchssportler haben in zwei Jahren die Möglichkeit, bei der Junioren-WM vor der Haustür diese Erfolgsgeschichten fortzuschreiben. Vor dem Hintergrund, dass die Nachwuchsgewinnung schwieriger und die Talentsichtung demzufolge immer wichtiger wird, ist die Junioren-WM in Oberwiesenthal ein wichtiges Sportereignis“, so Wöller.

Zudem komme Sachsen mit der Unterstützung dieser Junioren-WM seiner Verantwortung für den Nachwuchsleistungssport nach und zeige einmal mehr, dass der Freistaat eine tragende Säule des Leistungssports in Deutschland ist.

Investitionen in die sächsischen Wintersportstandorte stärken nicht nur den Sport, sondern den ländlichen Raum insgesamt. „So profitieren von Sportereignissen und den damit einhergehenden Investitionen stets auch die örtliche Wirtschaft und der Tourismus vor Ort.

Spezielle Sportschulen und –internate ziehen die Talente von morgen an und beleben damit den ländlichen Raum mit jungen Menschen. Sportförderung ist damit für die gesamte Bevölkerung eine ‚Win-Win-Situation‘“, erklärte Wöller.

Die Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften werden jährlich vom internationalen Ski-Verband, der Fédération Internationale de Ski (FIS), ausgerichtet. Deutsche Austragungsorte waren bisher Nesselwang (1971), Schonach (1981 und 2002), Reit im Winkl (1991) und Hinterzarten (2010).

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Kabinett, Kommunales, Ländlicher Raum, Sicherheit & Inneres, Sport, Tourismus
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