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12.01.2018, 13:10 Uhr

„Brücken in die Zukunft“: 360 000 Euro für Sanierung der Bibliothek in Rochlitz

Staatsminister Thomas Schmidt übergibt Förderbescheid

Die Stadt Rochlitz (Landkreis Mittelsachsen) bekommt aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ rund 360 000 Euro für die Sanierung und Rekonstruktion der städtischen Bibliothek. Staatsminister Thomas Schmidt übergab heute (12. Januar 2018) dazu den Förderbescheid an Oberbürgermeister Frank Dehne.

„Ich freue mich, dass wir dieses Projekt, das mit Gesamtausgaben von etwa 2,93 Millionen Euro zu Buche schlägt, durch Fördermittel in Höhe von rund 360 000 Euro aus dem Programm ‚Brücken in die Zukunft‘ unterstützen können. Die restliche Finanzierung setzt sich zusammen aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von rund 1,37 Millionen Euro sowie aus Eigenmitteln der Stadt Rochlitz in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro“, sagte Staatsminister Schmidt.

Die Bibliothek befindet sich in dem Gebäude der ehemaligen Lateinschule in der Schulgasse und wird auf einer Bestandsfläche von ca. 1 050 Quadratmetern komplett saniert, brandschutztechnisch ertüchtigt und barrierefrei gestaltet. Es entsteht ein modernes Gebäude in historischer Hülle mit einer multifunktionalen Nutzung. Neben der Bücherei sollen auch eine Dauerausstellungsfläche im Dachgeschoss sowie Mehrzweckräume für Schulungen und Veranstaltungen im Erdgeschoss entstehen. Für die Bauzeit wurde die Bibliothek mit mehr als 40 000 Medien bereits in ein Ausweichquartier ausgelagert.

„Die Investitionsprioritäten der Landkreise, Städte und Gemeinden in Sachsen sind vielfältig. Im Programm ‚Brücken in die Zukunft‘ konnten die Kommunen selbst entscheiden, was ihnen wichtig ist. Die Sanierung und Rekonstruktion der Bibliothek steht dabei für viele weitere Gebäude im Freistaat Sachsen. Mehr als 2 000 Maßnahmen für Schulen, Kindergärten, Sportstätten, Straßen und Verwaltungsgebäude werden mit diesem Programm unterstützt. Die sächsischen Kommunen nutzen das Programm auf breiter Front, um ihre Infrastruktur fit für die Zukunft zu machen“, so der Minister abschließend.

Das Programm „Brücken in die Zukunft“ wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt. Mit insgesamt 800 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990. Es dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmepläne erstellt, die durch die Staatsregierung bestätigt wurden.

Etwa 156 Millionen Euro des Programms stammen aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes des Bundes. Jeweils 322 Millionen Euro stammen von der kommunalen Seite sowie auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes vom Freistaat Sachsen. Bei einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent werden insgesamt Investitionen von mehr als eine Milliarde Euro ermöglicht.

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