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02.12.2017, 10:32 Uhr

Ländliches Bauen im Blick

Staatssekretär Wolff vergibt Auszeichnungen im Landeswettbewerb

Staatssekretär Herbert Wolff hat heute (2. Dezember 2017) in Wilsdruff (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) die Preisträger des Landeswettbewerbes „Ländliches Bauen“ 2017 geehrt. Bei der 16. Auflage des Wettbewerbes hatten Bauherren und Architekten insgesamt 133 Bauprojekte eingereicht. 22 Projekte erhielten eine Auszeichnung.

„Die Projekte des Wettbewerbes zeigen vielfältige Ideen, wie in unseren Dörfern und Kleinstädten wertvolle Bauten erhalten sowie für neue Zwecke umgebaut wurden“, sagte der Staatssekretär. „In diesem Jahr wurden besonders viele Projekte mit denkmalgeschützten Häusern eingereicht, die nach umfangreichen Sanierungsarbeiten jetzt bewohnt werden. Erfreulich ist dabei, dass immer mehr junge Familien mit Kindern nach entsprechenden Objekten suchen und sich damit Chancen und Freiräume auf dem Land erschließen sowie eine hohe Lebensqualität verwirklichen wollen“, so Wolff weiter.

Die ersten Preise sind mit jeweils 2 000 Euro dotiert. In der Kategorie „Gebäudesanierung“ ging der erste Preis an Leinert Lorenz Architekten für die Planung der Sanierung eines Wohnstallhauses aus dem Jahr 1840 in Struppen, Ortsteil Naundorf. Den Preis für die beste Gebäudeumnutzung erhielt Carsten Weiße für sein Projekt Umbau einer Holzscheune zum Wohnhaus in Amtsberg, Ortsteil Schlößchen. Mit dem Umbau des ehemaligen Trafohauses zum „Atelier Ampere“ in Weinböhla gewann Heike Böttger in der Kategorie „Gestaltung von Freianlagen und baulichen Anlagen“.

Außerdem wurden drei zweite und fünf dritte Preise verliehen, die mit je 1 000 bzw. mit je 750 Euro Preisgeld dotiert sind. Elf Projekte wurden zudem mit einem Sonderpreis ausgezeichnet und erhielten dafür Preisgelder, jeweils zwischen 650 und 750 Euro. Zu diesen Projekten gehören zwei Bauvorhaben, die für Barrierefreiheit in einem historischen Gebäude ausgezeichnet wurden. Zehn weitere Beiträge erhielten eine Anerkennung.

Staatssekretär Wolff hob hervor, dass gerade der ländliche Raum ausgezeichnete Bedingungen für eine vielfältige Lebensgestaltung bietet. „Es geht darum, die in der eigenen Region vorhandenen Werte zu erkennen und zu nutzen. Die Wettbewerbsbeiträge verdeutlichen, wie die Entscheidung, auf dem Dorf zu wohnen, ein Unternehmen zu etablieren oder soziale Einrichtungen zu beleben, die ländlichen Strukturen stärken“, sagte Wolff.

Der Freistaat Sachsen unterstützt Vorhaben auf dem Land mit dem LEADER-Programm. Allein in den letzten zwei Jahren wurden mit LEADER über 1 000 Bauvorhaben mit 86 Millionen Euro Förderung auf den Weg gebracht. „Junge Familien als zukünftige Bauherren ermuntere ich ganz besonders, die Angebote des LEADER-Programms zu nutzen“, so der Staatssekretär abschließend.

Hintergrund:

Der Sächsische Landeswettbewerb „Ländliches Bauen“ findet seit dem Jahr 1991 zum 16. Mal statt. Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushalts. Von den 133 in diesem Jahr eingereichten Beiträgen handelte es sich um 93 private, 23 gewerbliche und 17 öffentliche Bauvorhaben, darunter 52 denkmalgeschützte Gebäude.

Anliegen des Wettbewerbes ist es, Ansporn und Anregung für die Entwicklung ländlicher Baukultur zu sein und die Projekte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit modernen Lösungen wird gezeigt, wie ein zeitgemäßes Arbeiten und Leben im Dorf heute möglich ist. Der Wettbewerb würdigt das Engagement privater und öffentlicher Bauherren, Architekten sowie Handwerksfirmen im ländlichen Raum. Der Landeswettbewerb wird vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft ausgelobt. Die ausgezeichneten Objekte des aktuellen Wettbewerbes werden in einer Broschüre vorgestellt. Diese Broschüre ist kostenlos als Printversion oder in elektronischer Form erhältlich.

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Themen
Demografie, Ländlicher Raum, Landwirtschaft, Umwelt
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Telefon +49 351 564 2053
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