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Neue Märkte durch europäische Vernetzung: Treffen der Vanguard-Initiative in Leipzig und Chemnitz

25.10.2017, 14:39 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

In den kommenden beiden Tagen (26. und 27. Oktober 2017) treffen sich in Leipzig und Chemnitz knapp 100 Akteure aus 12 europäischen Regionen, um Vanguard-Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen der Vanguard-Initiative zu sondieren. Vanguard ist eine 2014 von mehreren europäischen Regionen ins Leben gerufene Fachinitiative zur Entwicklung und Umsetzung von Schlüsseltechnologien. Sachsen ist ihr 2015 beigetreten.

Mit der Veranstaltung »Vanguard-Initiative - Marktöffner für die europäische Industrie« sollen nun über Forschungseinrichtungen hinaus sächsische Unternehmen für Vanguard-Projekte gewonnen werden. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen erhalten damit die Gelegenheit, sich über die Chancen, die eine Mitwirkung bei Vanguard bietet, zu informieren und gleichzeitig mögliche Partner – Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Cluster – aus anderen Vanguard-Regionen kennenzulernen. Veranstalter ist das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU und der Technischen Universität Chemnitz, Fakultät für Maschinenbau und Institut für Strukturleichtbau/Exzellenzcluster MERGE.

Wirtschaftsminister Martin Dulig sagte im Vorfeld der Veranstaltung: „Aus der Vanguard-Initiative heraus sind bereits erfolgversprechende Ansätze für europäische Kooperationsprojekte entstanden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für unsere Unternehmen, um einzusteigen. Wir halten ihnen mit Vanguard die Tür nach Europa und zu europäischen Fördermitteln weit offen und hoffen, dass sie sich aktiv einbringen. Die sächsischen Unternehmen sollten diese Chance auf eine Vernetzung auf europäischer Ebene mit Partnern aus ebenfalls starken Industrieregionen nutzen und sich so neue Märkte erschließen.“

Sachsen unterstützt zusammen mit derzeit 28 europäischen Partnerregionen das Ziel der Vanguard-Initiative, europäische Forschungsergebnisse auch kommerziell in Europa zu nutzen und damit Wertschöpfung in Europa nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln. Gemeinsam setzen sich die mitwirkenden Regionen in Brüssel für eine besser verzahnte europäische Innovationspolitik ein.

Das Fraunhofer IWU und die TU Chemnitz/Exzellenzcluster MERGE haben zusammen mit Partnern aus anderen Vanguard-Regionen Projektvorschläge auf dem Gebiet fortgeschrittener Produktionstechnologien entwickelt. Ziel ist die Realisierung länderübergreifender Pilotlinien unter maßgeblicher Mitwirkung sächsischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich „Efficient and Sustainable Manufacturing (ESM)“ sowie „High Performance Production through 3D-Printing“.

Die Veranstaltung ist zweitägig. Nach Werksführung und Podiumsdiskussion bei Porsche Leipzig am Mittwoch, erfolgt ein Ortswechsel zur Abendveranstaltung nach Chemnitz. An beiden Terminen wird auch Wirtschaftsminister Martin Dulig teilnehmen. Hier findet am Folgetag die Fachtagung mit konkreten Informationen zu den Vorhaben und Partnern und der Möglichkeit zu einem intensiven Austausch statt.

Weitere Informationen zum Programmablauf können Sie dem nachfolgenden Link entnehmen.

Medienvertreter sind herzlich zur Podiumsdiskussion bei Porsche in Leipzig und zur Fachtagung am Folgetag in Chemnitz beim Fraunhofer IWU eingeladen.

Hintergrund:
Die Vanguard-Initiative „New growth through smart specialisation“ ist ein Zusammenschluss von derzeit 29 europäischen Regionen mit dem Ziel, die Wertschöpfung der europäischen Industrie durch eine besser verzahnte europäische Innovationspolitik zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten.


Weiterführende Links

Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Pressesprecher Jens Jungmann

Telefon: +49 351 564 80600

Telefax: +49 351 564 80680

E-Mail: presse@smwa.sachsen.de

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