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31.05.2017, 14:30 Uhr

Neue Förster für Sachsens Wälder

Staatssekretär Herbert Wolff übergibt Ernennungsurkunden

Umweltstaatssekretär Herbert Wolff hat heute (31. Mai 2017) acht Forstreferendarinnen und -referendaren zum erfolgreichen Bestehen der Großen Forstlichen Staatsprüfung gratuliert. „Sie verfügen jetzt über die höchste berufliche Qualifikation, die im Bereich der Forstwirtschaft in Deutschland erlangt werden kann", würdigte Wolff die anspruchsvolle und umfassende Prüfungsleistung nach dem zweijährigen Vorbereitungsdienst beim Staatsbetrieb Sachsenforst. „Ab heute dürfen Sie stolz den Titel einer Assessorin bzw. eines Assessors des Forstdienstes führen."

Nicht nur auf den sächsischen Wald kommen in den nächsten Jahren große Herausforderungen zu. „Es gilt, langfristig den Wald im Zeichen des Klimawandels zu erhalten, seine Funktion als Rohstoff- und Energielieferant zu sichern, die zunehmenden Anforderungen in den Bereichen Wasser-, Boden-, Natur- sowie Klimaschutz zu gewährleisten und den Wald als bevorzugten Ort für Erholung und Sport für die Bevölkerung zu gestalten", so der Staatssekretär. Dabei müssten die verschiedenen Ökosystemleistungen des Waldes auf der gleichen Fläche abgewogen und möglichst in Einklang gebracht werden. Angesichts der heutigen digitalen Kommunikationsbedingungen erfordert der Beruf des Försters nicht nur ausgeprägte Kenntnisse über das Ökosystem Wald und seine vielfältige Nutzung, sondern genauso eine erhöhte Sensibilität und Interaktion gegenüber den vielfältigen Ansprüchen der Gesellschaft.

Die Ausbildung und Prüfung für den höheren Forstdienst im Freistaat Sachsen (Vorbereitungsdienst und Große Forstliche Staatsprüfung) beim Staatsbetrieb Sachsenforst erfolgt seit dem Jahrgang 2005/2007 im zweijährigen Turnus. Voraussetzung ist ein erfolgreich absolviertes forstliches Hochschulstudium. Die Ausbildung endet für den aktuellen Jahrgang mit der Abschlussbesprechung des Prüfungsausschusses und der Aushändigung der Prüfungszeugnisse an die Referendare am 31. Mai 2017. Mit Bestehen der Großen Forstlichen Staatsprüfung wird das Recht erworben, die Bezeichnung "Assessor(in) des Forstdienstes" zu führen. Ab 1. Juni 2017 beginnt dann für zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer der neue Ausbildungsjahrgang mit den Einführungslehrgängen.

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