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02.05.2017, 15:42 Uhr

Sächsische Aufbaubank bewilligt die Zuwendung für Sächsisches Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft

Der Startschuss für das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft ist bereits im März 2017 gefallen. Mit Genehmigung des vorzeitigen Vorhabenbeginns konnte der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. (LV) die Arbeit zur Einrichtung des Sächsischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft aufnehmen. Die Sächsische Aufbaubank hat nun die Mittel für die Projektförderung i. H. v. rund 2,5 Mio. Euro für die nächsten fünf Jahre bewilligt.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft lässt sich als Querschnittsbranche beschreiben und umfasst sowohl Dienstleistungs- als auch produzierende Bereiche. „Deshalb ist es sicherlich eine Herausforderung, die Interessen der verschiedenen Teilmärkte zu bündeln und dabei die Ziele, Innovationen zu fördern sowie Beschäftigungs- und Wertschöpfungspotenziale zu aktivieren, stets im Blick zu haben. Ich bin gespannt auf die Auftaktveranstaltung im Juni und freue mich, mit den Mitarbeitern des Zentrums über die geplanten Aktivitäten ins Gespräch zu kommen“, so Wirtschaftsminister Martin Dulig.

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange würdigt den Förderbeginn des Zentrums: „Ich freue mich, dass die Kreativszene Sachsens in der Vielfalt ihrer Branchen mit der Begründung des Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft ab sofort noch mehr Sichtbarkeit und Unterstützung erlangt und dazu beiträgt, dass sie sich in die Wertschöpfung unserer Region in jeder Hinsicht wirksam einbringt.“

In der Sächsischen Staatsregierung berührt das komplexe Vorhaben verschiedene Aufgabengebiete: Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst werden das Projekt in einem Förderbeirat begleiten. Bei Fragestellungen, die die Kreativwirtschaft im ländlichen Raum betreffen, ist zudem das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft beteiligt.
Zur Auftaktveranstaltung am 27. Juni 2017 im Kraftwerk Mitte in Dresden wird das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft über die geplanten Aktivitäten informieren sowie mit Minister Martin Dulig und Ministerin Dr. Eva-Maria Stange ins Gespräch kommen. Alle Interessierten, Unternehmerinnen und Unternehmer der Kultur- und Kreativwirtschaft und Multiplikatoren sind herzlich eingeladen.

Der Freistaat fördert den Aufbau des Sächsischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft über die Sächsische Aufbaubank (SAB) aus Mitteln des SMWA mit bis zu 2,5 Millionen Euro bis einschließlich 2021. Das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft wird getragen vom Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V., in dem die drei kommunalen Vereine Kreatives Chemnitz e.V., Wir gestalten Dresden e.V. und Kreatives Leipzig e.V. zusammengeschlossen sind.

Hintergrund:
Die Kultur- und Kreativwirtschaft wurde durch eine Entscheidung der Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) für die wirtschafts- und kulturpolitische Diskussion definiert und abgegrenzt. Unter der Bezeichnung Kultur- und Kreativwirtschaft werden entsprechend diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen erfasst, welche überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen/kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen. Gemäß dem Kulturwirtschaftsbericht 2008 für den Freistaat Sachsen umfasst die Kultur- und Kreativwirtschaft die zwölf Teilmärkte Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Darstellende Kunst, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt, Software/Games-Industrie und Kunsthandwerk.

(Die Fördergelder werden aus Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes bereitgestellt.)

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Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Themen
Kunst & Kultur, Wirtschaft, Wirtschaftsförderung
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Telefon +49 351 564 8060
Telefax +49 351 564 8068
 
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