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Wissenschaftsministerin Dr. Stange gratuliert: „UFZ ist international anerkannt und vernetzt und bereichernd für Mitteldeutschland“

18.04.2017, 09:15 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung feiert 25. Jubiläum seines Bestehens

„Das UFZ hat sich in den 25 Jahren seines Bestehens zu einem weltweit anerkannten und vernetzten Institut, dessen Fachleute in den wichtigen Gremien von internationalen Organisationen vertreten sind, entwickelt. Und es strahlt mit seiner wissenschaftlichen Kompetenz bei Fragen des Umweltschutzes in die Region und weit darüber hinaus“, erklärt Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange zum heutigen Gründungsjubiläum des Helmholtz-Zentrums. Sie betont: „Die Zusammenarbeit zwischen dem Bund als Hauptzuwendungsgeber für das UFZ und den beiden an der Finanzierung beteiligten Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt funktioniert außerordentlich gut. Die ausgezeichnete Kommunikation und lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen ihnen ermöglicht dem UFZ auch weiterhin eine erfolgreiche Entwicklung.“

Die Gründung des UFZ geht auf eine Stellungnahme des Wissenschaftsrates aus dem Jahr 1992 zurück. Das Gremium empfahl, im Raum Leipzig-Halle eine Forschungseinrichtung mit überregionaler Ausstrahlung und gesamtdeutschem Blickwinkel zu gründen, um die Region bei Fragen des Umweltschutzes aus wissenschaftlicher Sicht zu begleiten und zu unterstützen. Dabei sollten zugleich umweltrelevante Fragestellungen, die auch für andere Regionen in Deutschland und der Welt von Bedeutung sein können in den Fokus genommen werden. Heute ist das UFZ ein wichtiger Partner für die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Aktuell besteht das UFZ aus den Hauptstandorten in Leipzig und Halle und unterhält ebenfalls Standorte in Magdeburg, in Bad Lauchstädt und in Falkenberg. Insgesamt sind mehr als 1100 Beschäftigte am UFZ tätig. Das Gesamtbudget beträgt rund 92 Millionen Euro. Das UFZ ist heute eines der weltweit führenden Forschungszentren im Bereich der Umweltforschung und genießt eine hohe gesellschaftliche Anerkennung.

„Diese große Forschungsinstitution spielt auch eine bedeutende Rolle in der Forschungslandschaft Sachsens“, erklärt Ministerin Stange. Wichtig dabei zu nennen seien die drei Kernthemen des UFZ Landnutzung/Biodiversität/Bioenergie, Wasser/Boden und Chemikalien in der Umwelt. Auf dem Gebiet der Biodiversitätsforschung sei das UFZ eng in das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Biodiversitätsforschungszentrum iDiv an der Universität Leipzig gemeinsam mit den Universitäten in Halle/Saale und Jena eingebunden und leiste dort wichtige Forschungsbeiträge. Im Bereich der Wasserforschung nehme das UFZ eine führende Position auf nationaler und internationaler Ebene ein, die sich etwa in der Helmholtz-Wasser-Allianz widerspiegele, an der insgesamt fünf Helmholtz-Zentren beteiligt sind. Das UFZ sei außerdem mit mehr als 25 gemeinsam berufenen Professorinnen und Professoren auf das engste u. a. mit den Universitäten in Sachsen verbunden. Damit könnten die Forscher auch unmittelbar ihre Forschungsergebnisse in die Lehre an den Universitäten einbringen, so die Ministerin. International kooperiere das UFZ mit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen. Im Wasserbereich bestünden strategische Kooperationen mit ausgewiesenen Universitäten in Deutschland sowie Forschungseinrichtungen in Europa und weltweit. Wichtige Kooperationspartner auf dem Gebiet der Wasserforschung seien China, Kanada und die USA, unterstreicht Ministerin Stange.

Sie betont zudem: „Das Wissenschaftsministerium blickt mit großen Erwartungen, aber auch mit großer Gewissheit auf eine erfolgreiche Weiterentwicklung des UFZ. Garant dafür ist das gesamte Team dieses Helmholtz-Zentrums mit seiner hohen Kompetenz und seinem großen Engagement. Es ist beeindruckend, wie stark die Forscher immer wieder auf aktuelle Fragestellungen eingehen und Lösungen anbieten.“

Um den Forschern auch in Zukunft die besten Arbeitsbedingungen zu sichern, ist besonders der Forschungsneubau für das UFZ in Leipzig zu nennen. Zum Aufbau neuer Büro- und Laborflächen werden der Bund, Sachsen-Anhalt und Sachsen in den nächsten Jahren insgesamt rund 30 Millionen in die Hand nehmen. In den neuen Räumen soll vor allem das Department Solare Materialien exzellente Arbeitsbedingungen vorfinden, um sich umwelttechnologischen Fragestellungen zu widmen.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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