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Erstellung eines sächsischen „Masterplans“ startet mit Dialogveranstaltung „Energieforschung in Sachsen“

24.03.2017, 12:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Mit starker Energieforschung sächsische Klimaziele erreichen

Mit dem vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst einberufenen „Energiedialog – Energieforschung in Sachsen“ ist heute der Startschuss für die Erstellung eines sächsischen „Masterplans Energieforschung“ gefallen. Rund 120 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Forschung und in der Energieforschung aktiven Unternehmen haben die Gelegenheit zu einem unmittelbaren Austausch über Leitfragen und Schwerpunkte ihrer jeweiligen Energieforschungsbereiche sowie politische und förderrechtliche Rahmenbedingungen genutzt. Das während des Forums gewonnene Feedback soll direkten Eingang in den „Masterplan“ finden.

Ausgangspunkt ist der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU, der einen „Masterplan Energieforschung in Sachsen“ vorsieht, um die sächsische Energieforschungslandschaft strategisch so zu stärken, dass möglichst große Fortschritte bei der Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Staatsregierung erreicht werden. Stichworte sind eine nachhaltige, bezahlbare, ökologische und sichere Energieversorgung.

Dabei geht es nicht darum, ein strikt auf spezielle Technologien hin ausgerichtetes, für fünf bis zehn Jahre geschlossenes Planungsprogramm vorzuschreiben. Vielmehr soll den Forschungsakteuren der nötige Spielraum gegeben werden, um entsprechend ihrer eigenen Profile und -Kenntnisse den Energieforschungsstandort Sachsen weiterzuentwickeln. Politik und Staatsregierung sollen explizit solche Förderelemente und -mittel bereitstellen, die aus Sicht der Forscher unbedingt Sinn machen und die sich entweder bisher bewährt haben oder noch gänzlich fehlen.

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Der Energiedialog ist der Beginn dieses Einbindungsvorgangs. Wir befinden uns in einem offenen Prozess und umfassende Mitarbeit ist ausdrücklich erwünscht und erbeten.“

Wirtschaftsminister Martin Dulig ergänzt: „Mit den vielen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen ist Sachsen bei der Energieforschung bereits jetzt schon sehr stark aufgestellt. Dies liegt sicherlich auch in der Tradition des Freistaates als Energieland begründet. In der Vorstudie zum Masterplan haben wir schon die Themenfelder herausgearbeitet, in denen Sachsen die besten Voraussetzungen mitbringt. Jetzt geht es darum, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die sächsische Energieforschung in diesen und anderen Feldern auch in Zukunft vorne mit dabei ist. Das geht nur gemeinsam im Dialog mit den Akteuren.“

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) hat eine Vorstudie „Akteursüberblick und aktuelle Forschungsthemen in der Energieforschung und Speichertechnologie in Sachsen“ erstellen lassen, in der festgestellt wurde, dass im Erhebungszeitraum (2013/14) mehr als 100 forschende Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aktiv waren.
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Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Das Verhältnis von mitwirkenden Einrichtungen der Wissenschaft einerseits und Unternehmen andererseits war fast ausgeglichen. Das ist nicht nur sehr erfreulich, sondern zeigt auch, welches Potenzial für einen erfolgreichen Wissenstransfer in Sachsen gegeben ist, insbesondere auch zwischen den Forschungseinrichtungen und kleinen und mittleren Unternehmen.“


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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