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16.02.2017, 11:44 Uhr

Tag 4 der Japanreise: Sachsen will beim Thema autonomes Fahren eng mit Japanern zusammenarbeiten

Am vorletzten Tag ihrer Japan-Reise stand für die sächsische Delegation um Wirtschaftsminister Martin Dulig zunächst ein Besuch des auf IT-Dienstleistungen spezialisierten Unternehmens NTT Data mit Hauptsitz in Tokio auf dem Programm. Zum Unternehmen gehört u.a. die im vergangenen Jahr übernommene BIT.Group mit Standort in Bautzen und weitere Niederlassung in Chemnitz, Dresden und Leipzig. An den Standorten arbeiten rund 1.000 Mitarbeiter. Das soll jedoch noch nicht das Ende des Engagements von NTT in Sachsen sein. Allein in den Standort Bautzen investieren die Japaner derzeit 17 Millionen Euro. NTT Senior-Vice President Koji Ito: „Sachsen ist für uns strategisch sehr wichtig. Dort haben junge Menschen eine sehr gute Ausbildung und Qualifikation. Dies ist uns sehr wichtig. Zudem ist Deutschland ein stabiles, wirtschaftliche starkes Land in Europa.“

Minister Dulig: „Sachsen ist der führende Standort für Mikroelektronik in Europa. Wir unterstützen die Softwarebranche unter anderem mit dem Aufbau eines eigenen Softwareinstitutes – gemeinsam mit dem Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) – und der Bewerbung beim Bund für ein digitales HUB. Sie finden also ein hervorragendes Umfeld in unserem Freistaat.“

Von NTT Data ging es für die Delegation weiter zu Hitachi Automotive, einem der weltweit führenden Konzerne für Elektro- und Zulieferindustrie. Bereits seit 2004 produziert Hitachi – weltweit insgesamt über 40.000 Mitarbeiter – auch im Freistaat. Im mittelsächsischen Roßwein stellen etwa 200 Mitarbeiter auf hochmodernen Anlagen Benzineinspritzpumpen in Großserie her. Wirtschaftsminister Dulig nutzte die Gelegenheit, sich für Zukunft des Standort Roßwein einzusetzen: „Sachsen ist ein Automobilland und wir wollen nun zum Mobilitätsland der Zukunft werden. Sie sind am Standort in Roßwein sehr willkommen. Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Zusammenarbeit dort weiter intensivieren könnten.“ Dies sagten die Hitachi-Manager zu. „Einspritzpumpen, für die Autos von heute, werden noch viele Jahre benötigt. Aber gemeinsam sollten wir auch an den Autos der Zukunft bauen und uns darauf vorbereiten.“ Vor allem das Thema synchrone Mobilität sei für den japanischen Mischkonzern spannend.

Das Thema synchrone Mobilität bzw. autonomes Fahren, zog sich wie eine rote Linie durch den Tag. Zum Mittag traf sich Minister Dulig mit den japanischen Experten für die Themen autonomes Fahren und Elektromobilität: Professor Hiroshi Shimizu und Akihiro Nishimura, General Manager von ZMP. ZMP entwickelt Systeme für autonomes Fahren und testet diese bereits auf den Straßen Tokios. Dulig: „Es ist wirklich beeindruckend, wie viele Parallelen es zwischen Japan und Sachsen gibt. Beim Thema autonomes Fahren stehen wir vor den gleichen Herausforderungen. Wir haben vereinbart, dass wir künftig enger zusammenarbeiten wollen. Ich freue mich, die beiden renommierten Experten bald in Sachsen begrüßen zu dürfen und sie mit unseren Unternehmen und Forschungsinstituten bekannt zu machen.“

Politisch wurde der Nachmittag: Minister Dulig traf hochrangige Vertreter des japanischen Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums.

Hintergrund:
Staatsminister Martin Dulig ist bis Samstag mit einer 42-köpfigen Delegation im Land der aufgehenden Sonne unterwegs. Über die Delegationsreise berichten wir kontinuierlich auf unserer Website http://www.smwa.sachsen.de/japanreise.htm. Medienvertreter können sich ab etwa 14:00 Uhr Fotos für Veröffentlichungen über die SMWA-Pressestelle kostenfrei erhalten. Fotos und Informationen finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/smwa.sachsen) und unserem Twitter-Account (http://www.twitter.com/SMWA_SN).

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