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StrategieWerkstatt: Kreativwirtschaft für die industrielle Wertschöpfung nutzen

13.11.2016, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Innovation braucht Kreativität. Am Innovationsstandort Sachsen hat sich in den vergangenen Jahren eine lebendige Kultur- und Kreativwirtschaft entwickelt. Wie die Region diese Potenziale nutzen kann, um ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit auszubauen, zeigt die „StrategieWerkstatt: Industrie der ZUKUNFT.“ in ihrem aktuellen Schlaglicht „Impulse der Kultur- und Kreativwirtschaft zu Wertschöpfung und Innovation“.

Globale Trends wie die Digitalisierung der Wertschöpfung, die Entwicklung und Anwendung neuartiger Fertigungstechniken wie 3D-Druck, aber auch der demografische Wandel verändern bereits heute die gesamte Industrie. Die vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) eingerichtete „StrategieWerkstatt: Industrie der ZUKUNFT.“ analysiert die verschiedenen Trends und untersucht ihre Auswirkungen in Sachsen: Wie prägen sich die technologischen, sozialen und wirtschaftlichen Trends vor Ort aus, wie beeinflussen sie die sächsische Industrie, wie können Chancen genutzt und Risiken entschärft werden?

Mit dem Schlaglicht hat die StrategieWerkstatt ein Format ins Leben gerufen, in dem besondere Aspekte aus ihrer Arbeit vorgestellt werden. Das aktuelle Schlaglicht beleuchtet die Kultur- und Kreativwirtschaft, die sich längst zu einem bedeutsamen Wirtschaftssektor entwickelt und im Jahr 2014 mit 67,5 Milliarden Euro rund 2,3 Prozent zur gesamten Bruttowertschöpfung Deutschlands beigetragen hat.

Darüber hinaus ist die Kultur- und Kreativwirtschaft ein wichtiger Impuls- und Ideengeber für die Industrie und trägt somit unmittelbar zu deren Wettbewerbsfähigkeit bei. Hochburgen der Kreativwirtschaft in Sachsen sind Dresden, Chemnitz und vor allem Leipzig, das sich zu einem Magneten für kreative Köpfe entwickelt hat.

„In den sächsischen Regionen gibt es beeindruckende Beispiele für die Verbindung von Kreativität, Gestaltung und Fertigung, wie das Musicon Valley im Vogtland zeigt“, so Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Gerade durch neue Technologien wie den 3D-Druck und Entwicklungen wie FabLabs und Maker Movement haben auch kleine Unternehmen die Möglichkeit, Zugang zum Potenzial von Kultur- und Kreativwirtschaft zu finden.“

Das Schlaglicht stellt Beispiele für Anwendungen und Kooperationen vor und macht auch deutlich, dass Kreativität und Innovationsfähigkeit am besten in einem Klima der Toleranz und Vielfalt gedeihen. Es kann auf der Website der StrategieWerkstatt: Industrie der ZUKUNFT. unter www.industrie.sachsen.de/strategiewerkstatt.html heruntergeladen werden.

Hintergrund:
Die „StrategieWerkstatt: Industrie der ZUKUNFT.“ des SMWA entwickelt in einem auf zwei Jahre angelegten Prozess Struktur und Grundzüge einer Industriestrategie für Sachsen. In der ersten Phase wurde eine Analyse der Ausgangssituation unter dem Titel „Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Perspektiven für die sächsische Industrie“ vorgelegt, die auf Anfrage bei der StrategieWerkstatt erhältlich ist. Eine zusammenfassende Präsentation kann auf der Website www.industrie.sachsen.de/strategiewerkstatt.html heruntergeladen werden.

Im weiteren Verlauf wird die StrategieWerkstatt die Plattform für einen offenen und breiten Kommunikationsprozess mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Netzwerken und Sozialpartnern bilden. Sie bietet somit den Beteiligten die Chance, die sächsische Industriestrategie aktiv mitzugestalten. Darüber hinaus sollen sächsische Akteure stärker vernetzt und neue Projektideen entwickelt werden. Mit der Durchführung der StrategieWerkstatt wurde die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH beauftragt.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Pressesprecher Jens Jungmann

Telefon: +49 351 564 80600

Telefax: +49 351 564 80680

E-Mail: presse@smwa.sachsen.de

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