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28.10.2016, 13:08 Uhr

Delegation aus Sachsen zu Gast im Reich der Mitte: Wuhan, Shanghai, Suzhou – Sachsen hofft auf neue Partner

Eine 25-köpfige Delegation von sächsischen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, wird ab kommenden Montag in die Volksrepublik China reisen und dort bis 5. November die Städte Wuhan, Shanghai und Suzhou besuchen. Mit dabei sind unter anderem Firmen aus den Bereichen des Maschinenbaus, sowie der Umwelt- und Medizintechnik.

Ziel der Reise ist es, bestehende wirtschaftliche Beziehungen – vor allem in der Partnerregion Sachsens, Hubei (ca. 60 Millionen Einwohner) mit seiner Hauptstadt Wuhan (10 Mio. Einwohner) - zu festigen und sächsische Unternehmer bei der Aufnahme neuer wirtschaftlicher Kontakte zu unterstützen. China steht ungeschlagen auf Platz 1 der wichtigsten Exportländer Sachsens. 2015 hatten die Exporte nach China ein Volumen von 5.6 Mrd. Euro. Beim Import steht China auf Platz 3 (1,3 Mrd. Euro). Hauptexportgüter sind Erzeugnisse des Kfz- und Maschinenbaus und elektrotechnische Erzeugnisse.

Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Sächsische Unternehmen sind bereits in ganz China unterwegs. China ist der wichtigste Exportmarkt. Etwa 15 Prozent der sächsischen Exporte werden in die Volksrepublik geliefert. Doch nicht nur unsere Produkte und Dienstleistungen sind auf dem chinesischen Markt beliebt. Auch das duale Ausbildungssystem findet bei den Partnern aus der Wirtschaft Anklang", erklärt Dulig. "Neben der guten wirtschaftlichen Zusammenarbeit ist es aber auch wichtig, sich in anderen Bereichen auszutauschen – beispielsweise bei Fragen des Zusammenlebens und der Zivilgesellschaft.“

Seit rund 200 Jahren gilt Sachsen als Wiege des deutschen Maschinenbaus. Und auch für China ist diese Branche ein wichtiger Motor des seit langem anhaltenden Wirtschaftswachstums. Dulig: „Doch nicht nur beim Maschinenbau haben China und Sachsen Gemeinsamkeiten – beide Länder haben Kompetenzen im Automobilbau. Fast jeder zehnte in Deutschland gebaute Pkw wird in Sachsen produziert.“

In Wuhan werden die 13 sächsischen Unternehmen während des „Techno-logieforums Sachsen-Hubei“ auf 100 Teilnehmer aus der Region Hubei treffen und neue Wege der Zusammenarbeit ausloten. Geplant ist die Unterzeichnung von Vereinbarungen, u.a. mit dem Bildungsministerium der Provinz Hubei.

Minister Martin Dulig wird am Donnerstag auf die Delegation in Shanghai treffen und dort unter anderem einen Vortrag in einem Workshop „Investieren in Sachsen“ halten. Zudem sollen in Shanghai neue Wirtschaftskontakte geknüpft werden. In Suzhou ist u.a. ein Besuch bei XENON Automation Technology (Suzhou) Co., Ltd, der sächsischen Dependance von XENON Automatisierungstechnik GmbH geplant. XENON (Dresden) projektiert, entwickelt und baut Maschinen und Anlagen für die Automatisierung von Fertigungsprozessen. Die Kombination von innovativen Prozesslösungen mit der langjährigen Erfahrung im Anlagenbau ist dabei Schlüssel zum Erfolg – nicht nur in China.

Hintergrund:
Zwischen Sachsen und der Volksrepublik China bestehen bereits seit Anfang der 90er-Jahre intensive Beziehungen durch regelmäßige Delegationsreisen und Besuche von Messen und Konferenzen. Bereits im Vorjahr besuchte Minister Dulig mit einer Delegation von Politikern und Unternehmern in Hubei.
Die Partnerschaft zwischen dem Freistaat Sachsen und der Provinz Hubei geht auf eine sächsische Initiative zurück. Ziel der Vereinbarung, die am 29. Juni 2007 unterzeichnet wurde, ist die politische Begleitung wirtschaftlicher Aktivitäten der sächsischen Unternehmen in Hubei/China. Gemeinsame Vorteile sollen dabei durch Kooperation und Austausch in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Umweltschutz, Forschung, Bildung, regenerative Energien, Energieeffizienz, Wissenschaft, Technologie und Fortbildung von Fach- und Führungskräften entstehen.

Derzeit gibt es in Sachsen 15 chinesische Investoren, die sächsische Unternehmen übernommen haben. Diese haben zusammen 3.650 Beschäftigte.

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