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Mehr Arzneimittelsicherheit für Patienten

19.08.2016, 13:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

»ARMIN-Projekt« im Praxistest

Staatsministerin Barbara Klepsch hat sich beim Besuch der niedergelassenen Praxis von Dipl. med. Axel Stelzner, Allgemeinmediziner aus Lichtentanne, die Umsetzung des Projektes »Arzneimittelinitiative Sachsen Thüringen« (ARMIN) der AOK PLUS am praktischen Beispiel erläutern lassen.

Das Modellprojekt ARMIN richtet sich an die mehr als 300.000 chronisch kranken Versicherten der AOK PLUS, die gleichzeitig mindestens fünf Arzneimittel dauerhaft einnehmen müssen. Hier soll ARMIN helfen, die Therapietreue zu verbessern, eine sichere und korrekte Medikamenteneinnahme fördern und somit die Risiken von Fehl- oder Polymedikation vermindern.

»Mit dem Medikationsmanagement wurde etwas geschaffen, was bisher im deutschen Gesundheitswesen als kaum realisierbar galt. Arzt und Apotheker können nun auf elektronischem Wege unter Beachtung des Datenschutzes gemeinsam sensible Patientendaten bearbeiten. Das sucht bundesweit seinesgleichen«, lobte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch.

Bei dem Besuch konnten im gemeinsamen Gespräch mit Arzt, Apotheker und Patient wichtige Fragen, wie z. B. nach dem Vorteil des Arzneimittelprojektes für den Patienten, den Arzt oder den Apotheker oder zum Datenschutz angesprochen werden. Auch von der Funktionsfähigkeit der technischen Umsetzung des Projektes, so z. B. vom Abruf und der Aktualisierung des online auf dem Medikationsserver gespeicherten Medikationsplanes konnte sich die Ministerin während des Besuchs überzeugen.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

Pressesprecher Jörg Förster

Telefon: +49 351 564 55050

Telefax: +49 351 564 55060

E-Mail: presse@sms.sachsen.de

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