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02.06.2016, 14:00 Uhr

Arbeitsministerium startet Modellprogramm „Arbeitsmarktmentoren für Geflüchtete“

Heute wurde der Projektaufruf zum Modellprogramm „Arbeitsmarktmentoren für Geflüchtete“ im Sächsischen Amtsblatt veröffentlicht.

Arbeitsminister Dulig: „Ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht. Mit unserem Modellprogramm wollen wir einen Baustein bieten, mit dem die Angebote der Bundesagentur für Arbeit sowie der zahlreichen Bundes- und Landesprogramme genutzt und sinnvoll miteinander verzahnt werden können. Es wäre mehr als fahrlässig, sich über Fachkräftemangel und demographische Entwicklung zu beklagen und gleichzeitig die Chancen zur Arbeitsmarktintegration zu uns geflüchteter Menschen nicht zu nutzen.“

Mit dem Programm des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sollen geflüchtete Menschen möglichst rasch und nachhaltig in Ausbildung oder Beschäftigung gebracht werden. Kern des Programms sind Mentoren, die Geflüchteten auf dem gesamten Weg der Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarktintegration beratend und begleitend zur Seite stehen und bei der Inanspruchnahme von Regelinstrumenten helfen. Gleichzeitig unterstützen die Mentoren Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe mit Rat und Tat, um eine möglichst reibungslose Eingliederung der neuen Mitarbeiter oder Auszubildenden in den betrieblichen Alltag zu gewährleisten.

Das Programm wurde in enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, den Kammern, Sozialpartnern und kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet. Es ist auf drei Jahre angelegt und soll eine Kapazität von etwa 1.000 Teilnehmerplätzen erreichen. Vorgesehen ist, möglichst in jedem Landkreis bzw. jeder Kreisfreien Stadt mindestens ein Projekt mit jeweils mehreren Arbeitsmarktmentoren zu etablieren. Zur Umsetzung des Programms werden rund 9,5 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung gestellt.

Der Projektaufruf ist abrufbar unter www.sab.sachsen.de/arbeitsmarktmentoren

Projektanträge können bis zum 15. Juli 2016 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden.

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