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Sächsische Zukunftsbranchen legen kräftig zu

10.07.2015, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Dulig: „Dynamisches Wachstum ist Beleg für erfolgreiche Umsetzung von Innovationen“

Die sächsische Mikroelektronik- und Informations- und Kommunikationstechnik-Branche (IKT) ist in den letzten beiden Jahren besonders dynamisch gewachsen. Die positive Entwicklung zeigt sich in allen Indikatoren: Sowohl die Anzahl der Betriebe, die Beschäftigtenzahl als auch Umsatzzahlen belegen das kräftige Wachstum. Die Mikroelektronik- und IKT-Branche in Sachsen umfasst heute ca. 2.200 Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Zahl der Beschäftigten stieg 2013 und 2014 pro Jahr um sechs Prozent auf aktuell ca. 58.000 Beschäftigte. Das Umsatzwachstum betrug pro Jahr neun Prozent. Aktuell liegt der Jahresumsatz beider Branchen bei rund 13 Milliarden Euro.

„Die positive Entwicklung ist vor allem Ausdruck der erfolgreichen Umsetzung von Innovationen durch unsere Unternehmen. Mit unserer technologisch sehr leistungsfähigen, mittelständisch geprägten Wirtschaft, unserer hervorragenden Hochschul- und Forschungslandschaft sowie unseren bewährten und innovativen Förderinstrumenten zum Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft hat Sachsen eine hervorragende Ausgangsbasis, um die Themen der Zukunft, wie das Internet der Dinge und Industrie 4.0, mit zu bestimmen“, kommentiert Wirtschaftsminister Martin Dulig die aktuellen Zahlen.

Der Software-Branche sind dabei über 1.300 Unternehmen mit über 21.000 Beschäftigten bei einem Jahresumsatz von ca. 2,8 Milliarden Euro zuzurechnen. Damit bildet dieser Teilbereich mit zehn Prozent Zuwachs bei Betrieben, 24 Prozent Beschäftigtenwachstum und 60 Prozent Umsatzwachstum den Spitzenreiter, insbesondere in den Bereichen Programmiertätigkeiten, Datenverarbeitung und Webportal-Services. „Sachsen wird auch diese Branche weiterhin stärken. Wichtigste Zukunftsaufgabe dabei ist die Verbesserung der digitalen Infrastruktur", so Dulig.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Pressesprecher Jens Jungmann

Telefon: +49 351 564 80600

Telefax: +49 351 564 80680

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