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05.06.2014, 13:00 Uhr

Gute Zusammenarbeit weiter fortsetzen

Umweltminister Kupfer und NABU-Präsident Tschimpke besuchen Naturschützer im Landkreis Zwickau

Sachsens Umweltminister Frank Kupfer hat sich heute (5. Juni 2014) bei einem Treffen mit dem NABU-Präsidenten Olaf Tschimpke und dem NABU Landesvorsitzenden Bernd Heinitz für das langjährige Engagement des sächsischen Landesverbandes bedankt. Nach einem herzlichen „Glück Auf“ von Wolfgang Prehl und den Kirchberger Bergbrüdern besichtigten sie gemeinsam den so genannten „Engländerstolln“ in Kirchberg (Landkreis Zwickau). Der Eingang zum Stollen war nach dem Zweiten Weltkrieg verschüttet und später zugemauert worden. Im Jahr 2003 begannen die Mitglieder der NABU-Ortsgruppe, den Eingang freizuräumen. Der Stollen ist mittlerweile Lebensraum von Faltern, Bergmolchen, Erdkröten und Fledermäusen und kann seit 2005 beim Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.

„Ich bin beeindruckt von der unbezahlbaren Leistung der Mitstreiter vor Ort, die mit ihrer Arbeit etwas für Naturschutz, Heimatschutz und Alt-Bergbau tun“, sagte der Minister. „Ihre Mitglieder setzen sich überall im Freistaat ehrenamtlich für den Schutz und die Pflege von Natur und Landschaft ein. Die Arbeit der rund 14 000 Männer und Frauen in den fast 100 NABU-Gruppen ist enorm wichtig für den Biotop- und Artenschutz und ein Mittelpunkt der Umweltbildung, besonders im ländlichen Raum.“

Weiterhin betonte er die gute Zusammenarbeit mit dem NABU in den zurückliegenden Jahren. So habe sich der Verband 2009 bei der Erstellung des „Programms zur Biologischen Vielfalt im Freistaat Sachsen“ eingebracht. Konstruktiv würden Freistaat und Naturschützer auch beim Pilotprojekt „Ehrenamtliche Natura 2000-Gebietsbetreuung“, bei der Umsetzung des Weißstorch-Landesprogramms und bei einer Schwarzpappelinitiative zusammenarbeiten.

Seit Anfang 2014 versuchen Freistaat und NABU bei dem gemeinsamen Projekt „Naturtäter“ Jugendliche über soziale Netzwerke für das Mitmachen im Naturschutz zu begeistern. Bei allen Projekten zeige sich, dass man die Kenntnisse und Beiträge der ehrenamtlichen Helfer nicht hoch genug bewerten könne, so Kupfer. Der Vorsitzende des NABU Sachsen, Bernd Heinitz, unterstrich ebenfalls die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Ministerium. Aber es gibt auch noch viele Baustellen. Dazu gehören gezielte Artenschutzmaßnahmen auf der Feldflur, der Erhalt der Kulturlandschaft insbesondere die Sicherung wertvoller Grünlandbiotope und Synergien bei der Umsetzung von Wasserrahmenrichtlinie und von NATURA 2000 an Gewässern.

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