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Freistaat genehmigt neue Forschungs- und Entwicklungsprojekte sächsischer Unternehmen

24.04.2014, 09:12 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Sächsische Technologieförderung schließt „Förderlücke“

Die Bubbles & Beyond GmbH in Leipzig erhält als erstes Unternehmen in Sachsen die „Starterlaubnis“ für ein neues Verbundprojekt im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) in der neuen Strukturfondperiode der Europäischen Union.
Mit den Projektstarts für dieses und weitere FuE-Projekte beginnt die Technologieförderung in der neuen Periode 2014 bis 2020 noch vor der Genehmigung der Operationellen Programme durch die Europäische Kommission.
So schließt der Freistaat Sachsen die „Förderlücke“ zwischen dem Ende der Strukturfondsperiode 2007 bis 2013 und dem Beginn der neuen Periode.

„Der globale Innovationswettlauf duldet keine Pausen. Für unsere technologieorientierten Unternehmen zählen nicht nur gute Ideen, sondern auch die Geschwindigkeit ihrer Umsetzung. Wir haben deshalb für die EFRE-Technologieförderung eine Vorabfreigabe von Haushaltsmitteln erwirkt. So können wir die erreichten Fortschritte bei der Intensität von Forschung und Entwicklung insbesondere unserer kleinen und mittleren Unternehmen weiter ausbauen und Kontinuität in der Förderung sicherstellen. Bei uns gilt: ‚Vorfahrt für Innovation‘“,
erklärte die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer.

Das FuE-Verbundprojekt der Bubbles & Beyond GmbH in Leipzig startet zum 1. Mai 2014. Das Unternehmen überträgt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien (CNT) des Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS) die Technologieplattform „intelligente Fluide“ auf nasschemische Reinigungsprozesse in der Mikroelektronikfertigung und führt damit „Green Chemistry“ in diese Prozesse ein.

Forschung, Entwicklung und Innovation sind für den wirtschaftlichen Erfolg besonders wichtig. Das gilt für einzelne Unternehmen und für ganze Volkswirtschaften. Sächsische Unternehmen investieren, auch in enger Kooperation mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, immer mehr in Forschung und Entwicklung. Seit vielen Jahren unterstützt Sachsen diese FuE-Investitionen im Rahmen der aus europäischen Strukturfondsmitteln und Landesmitteln finanzierten EFRE/ESF-Technologieförderprogramme. Die Europäische Union benennt die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation im Entwurf der Strukturfondsverordnung als erstes thematisches Ziel.

„Mein Dank gilt dem Sächsischen Staatsministerium der Finanzen und dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die beide unseren Argumenten gefolgt sind und so die Fortsetzung des wichtigsten sächsischen Programms zur Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten ermöglicht haben“, zeigte sich die auch für Technologiepolitik zuständige Staatsministerin erfreut.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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