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Morlok: Unterstützung der Weiterbildung wird auf hohem Niveau verstetigt

09.01.2012, 11:21 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Berufliche Qualifizierung eröffnet Arbeitnehmern in der heutigen Arbeitswelt Karrierechancen und finanzielle Perspektiven. „Dass lebenslanges Lernen im Beruf wichtig ist, haben die Arbeitnehmer längst erkannt. Sie sind deswegen bereit, Zeit für Weiterbildung zu investieren“, so Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). „Mit einer finanziellen Förderung von bis zu 80 Prozent in Form von Weiterbildungsschecks unterstützt der Freistaat die berufliche Qualifizierung. Das Angebot entspricht genau den Bedürfnissen der Mitarbeiter und ist ein echtes Erfolgsmodell, das in dieser Form – ohne Deckelung der Förderung – deutschlandweit einmalig ist. Die bislang mehr als 10 Millionen Euro bewilligte Zuschüsse sind gut angelegtes Geld.“

Neben den Weiterbildungsschecks für Arbeitnehmer fördert Sachsen auch die betriebliche Weiterbildung in den Unternehmen mit bis zu 80 Prozent der Kosten. So gibt der Freistaat Unternehmen grundlegende Unterstützung bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, bei Profilierung und Innovation. Sachsen gehört mit einer Weiterbildungsquote von rund 30 Prozent schon jetzt zu den Spitzenreitern im Bundesdurchschnitt.

„Wir werden 2012 die bewährten Förderinstrumente für die berufliche Weiterbildung fortführen“, so Morlok. „Ein Weiterbildungsgesetz, das auf dem Irrglauben beruht, Arbeitgeber und -nehmer hätten widerstreitende Interessen, entspricht nicht der heutigen Lebenswirklichkeit. In der Praxis zeigt sich, es geht ohne gesetzliche Freistellungen. Eine finanzielle Unterstützung der Arbeitnehmer hat einen deutlich höheren Nutzen.“

Von November 2010 bis Ende Dezember 2011 wurden 3.569 Weiterbildungsschecks bewilligt. Das entspricht einem Volumen von 10,4 Mio. Euro. Die betriebliche Weiterbildung förderte der Freistaat im einzelbetrieblichen Förderverfahren mit Beginn im Juli 2007 bis Dezember 2011 mit rund 36,2 Mio. Euro. Insgesamt stehen bis 2013 noch über 100 Mio. Euro für die Förderung der Weiterbildung zur Verfügung.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Pressesprecher Jens Jungmann

Telefon: +49 351 564 80600

Telefax: +49 351 564 80680

E-Mail: presse@smwa.sachsen.de

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