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Grundsteinlegung für neues Forschungszentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Technischen Universität Dresden

21.08.2009, 09:56 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Anlage

- Spitzenforschung in Sachsen bekommt neues Gesicht -

„Dieses Projekt wird die sächsische Wissenschaftslandschaft maßgeblich beeinflussen“, sagte Sachsens Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland heute bei der Grundsteinlegung zum Neubau des Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden (CRTD). Gemeinsam mit Vertretern des Wissenschaftsministeriums, der Technischen Universität Dresden und der Bauverwaltung gab der Minister den Startschuss für die erste Einrichtung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in den neuen Bundesländern. „Mit einer Investition von rund 43,5 Millionen Euro schaffen wir die baulichen Voraussetzungen für das bisher einzige Exzellenzcluster in Ostdeutschland. Wir unterstützen damit eine der forschungsstärksten Hochschulen Deutschlands und bauen den Wissenschaftsstandort Sachsen - einen Leuchtturm mit internationaler Ausstrahlung - weiter aus.“

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Mit diesem Neubau für das DFG-Forschungszentrum können die internationalen Wissenschaftlerteams ihre Forschungen zu Therapien für die Heilung von Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson, Diabetes oder Knochenerkrankungen konzentriert an einem Standort fortsetzen. Hier gelingt der Brückenschlag zwischen der biomedizinischen Grundlagenforschung und der klinischen Anwendung.“ Das Forschungszentrum für Regenerative Therapien (CRTD) werde zum Kern des Biocampus in DD-Johannstadt ausgebaut, gleichzeitig sei es bereits zur Keimzelle für neue Institute in Dresden geworden, so die Ministerin.

Der Neubau des Forschungszentrums geht auf eine Entscheidung der Deutschen Bundesregierung, der DFG und des Wissenschaftsrates im Jahr 2005 zurück. Damals erhielt die TU Dresden den Zuschlag für das erste Forschungszentrum der DFG im Bereich der Stammzellenforschung, erstmalig mit Sitz in den neuen Bundesländern (Förderung 2006-2017, jährlich 7 Millionen Euro), und gleichzeitig als Exzellenzcluster arbeitend (Förderung 2006-2011, jährlich 1,8 Millionen Euro). Das neue Forschungszentrum wird in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum neben dem Bioinnovationszentrum (BIOZ) in Dresden-Johannstadt gebaut. Auf 7.000 Quadratmetern entsteht in rund anderthalb Jahren ein funktionaler Wissenschaftsbau, der Wissenschaftlern aus ca. 80 Arbeitsgruppen von universitären, außeruniversitären und kommerziellen Forschungseinrichtungen ein neues Arbeitsumfeld geben wird.

Über 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der regenerativen Medizin sollen bald in dem neuen Gebäude forschen. „Auf den Baubeginn haben wir lange hingearbeitet. Jetzt hoffen wir, dass es schnell voran geht, da exzellente Forschung auch exzellenten Raum braucht“, so Prof. Dr. Michael Brand, Direktor des CRTD.

Nach den Ideen des Architekten und Hochschulprofessors Prof. Dr. Gunter Henn (weitere Bauten in Dresden: Forschungszentrum in Rossendorf, Gläserne Manufaktur, Institutszentrum der Fraunhofergesellschaft) und unter Leitung der NL Dresden II des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) wird das neue Forschungszentrum in U-Form an das BIOZ angebaut. Es erhält einen begrünten Innenhof. Der Eingang mit seiner großen verglasten Halle ermöglicht den direkten Zugang zu den Lehrräumen und dient als Kommunikationsbereich für die Wissenschaftler. Erschwert werden die Bauarbeiten durch kontaminierten Baugrund (Bauschutt), eine Bohrpfahlgründung und die Ausführung einer „weißen Wanne“ zur Sicherung der Nutzungseinheiten im Untergeschoss.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

Pressesprecherin Sandra Jäschke

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Telefax: +49 351 564 40069

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