500. EXIST Gründerstipendium des Bundes für Team der TU Dresden

16.06.2010, 16:06 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Morlok „Sachsen ist ein gutes Pflaster für Innovationen“

Das 500. EXIST-Gründerstipendium des Bundes geht nach Sachsen.
Ein Gründungsteam der TU Dresden erhält das Startgeld, um leistungsfähigere Komponenten für optische Nahfeldmikroskope zur Marktreife zu bringen. Es handelt sich dabei um ein Verfahren der Nanotechnologie und basiert auf Forschungsarbeiten des Instituts für Angewandte Photophysik und des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf.

Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP): „Die Auszeichnung steht beispielhaft für die gelungene Verzahnung von Hochschulen und Forschungsinstituten. Das Team belegt einmal mehr, dass die TU Dresden ein wichtiger Innovationstreiber für die Region ist. Bei der Gründungsunterstützung spielt sie in der Spitzengruppe der deutschen Hochschulen. Sachsen ist ein gutes Pflaster für Innovationen.“

EXIST setzt deutlich vor der formalen Gründung und damit dem eigentlichen Entstehen eines Unternehmens an. „Dieser Vorsprung ist ein wichtiger Trumpf im Ärmel“, so Morlok weiter.

Das Programm "EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft" ist Bestandteil der Initiative "Gründerland Deutschland". Das EXIST-Gründerstipendium wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) durch den Bund kofinanziert. Der Freistaat Sachsen unterstützt „Dresden Exists“, die Gründerinitiative der TU Dresden, im Rahmen seiner Förderrichtlinie „Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft“.

Weiterführende Informationen zu EXIST und die Förderrichtlinie sind im Internet unter www.exist.de <http://www.exist.de> abrufbar.

Hintergrund

Je innovativer und technologieintensiver eine Gründung ist, desto stärker ist der Wachstums- und Beschäftigungseffekt. Gründungen, die auf einem neuen Produkt oder Verfahren beruhen, erzeugen nach Analysen der KfW im Schnitt 2,3- (Industrie) bzw. 2,7- (Dienstleistungen) mal so viele zusätzliche Arbeitsplätze wie "normale" Gründungen. Basieren diese Gründungen auf einer technischen Innovation, entstehen im Schnitt sogar siebenmal so viele neue Beschäftigungsverhältnisse.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz

Pressesprecher Jens Jungmann
Telefon: +49 351 564 80600
Telefax: +49 351 564 80680
E-Mail: presse@smwa.sachsen.de
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