Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Zwickau übernimmt erneut wichtige Vorreiterrolle im VW-Konzern«

28.10.2026, 11:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Start für neue Demontagelinie im Fahrzeugwerk | Freistaat Sachsen fördert »Circular-Economy-Hub« mit über zehn Millionen Euro

Volkswagen treibt den Aufbau des Circular Economy Hubs im Zwickauer Fahrzeugwerk weiter voran. Die Kreislaufwirtschaft wird damit am Standort Realität: Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat heute den Startschuss für die neue Recycling-Linie gegeben. Ab 2027 will Volkswagen im »CE-Hub« nach eigenen Angaben 4.100 Vorserien- und Altfahrzeuge im Zwei-Schichtbetrieb zerlegen und 100 Mitarbeiter beschäftigen.

Dazu sagt Staatsminister Dirk Panter: »Heute ist ein guter Tag für Sachsen und Deutschland! Mit dem Aufbau des Circular-Economy-Hubs betritt Volkswagen in der traditionsreichen Automobilregion Südwestsachsen industrielles Neuland. Das Werk Zwickau-Mosel übernimmt damit erneut eine wichtige Vorreiterrolle innerhalb des Konzerns. Hier zeigt sich, wie Volkswagen, seine Beschäftigten und der Freistaat Sachsen gemeinsam an tragfähigen Lösungen für die Zukunft der Automobilindustrie arbeiten. Die Kreislaufwirtschaft für Fahrzeugkomponenten eröffnet neue Geschäftsfelder, schafft zusätzliche Wertschöpfung und bietet langfristige Beschäftigungsperspektiven. Zwickau-Mosel zeigt beispielhaft, wie sichere Wertschöpfungsketten, ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Hand in Hand gehen können. Die Weiterentwicklung des VW-Standorts ist damit ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des Automobillandes Sachsen.«

Heute sind die ersten acht Takte der industriellen Demontagelinie in Betrieb gegangen. VW gewinnt dort Originalbauteile der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Skoda, SEAT und Audi und stellt sie nach entsprechender Prüfung für den Handel bereit. Rohstoffe und Komponenten können so künftig wieder in den Wertschöpfungskreislauf zurückfließen. Das kann Abhängigkeiten in der Beschaffung und die Umweltauswirkungen der Fahrzeugproduktion reduzieren.

VW investierte in die Umbaumaßnahmen am Standort Zwickau, die nur neun Monate dauerten, acht Millionen Euro. Insgesamt plant Volkswagen in den nächsten Jahren Investitionen von bis zu 90 Millionen Euro am Standort. Der Freistaat Sachsen fördert das Gesamtprojekt mit bis zu 10,7 Millionen Euro.

Wirtschaftsminister Dirk Panter weiter: »Das I in Zwickau steht für Innovation. Der Standort hat bereits die Vorreiterrolle hinsichtlich der E-Auto-Transformation im Konzern übernommen und diesen Umbau erfolgreich abgeschlossen. Wir sagen mit Stolz: Mit Unterstützung des Freistaates findet abermals Pionierarbeit statt, die Sachsens Rolle als international beachteter Technologievorreiter bekräftigt. Zwickau ist bereit zu Veränderung und beweist, wie industrieller Wandel gelingen kann. Dies hat Vorbildcharakter für den gesamten Volkswagen-Konzern und zeigt einmal mehr: Keine Zukunft für VW ohne Sachsen!«


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz

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