Staatsministerin Barbara Klepsch reist mit sächsischer Delegation nach Rom
21.09.2026, 10:22 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Partnerschaft mit der Region Latium im Fokus, internationale Werbung für Sachsen und die Dresdner Correggio-Ausstellung sowie Privataudienz bei Papst Leo XIV. im Vatikan
Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch reist vom 22. bis 25. September 2026 mit einer sächsischen Delegation unter Leitung von Ministerpräsident Michael Kretschmer nach Rom und in den Vatikan. Am 23. September 2026 empfängt seine Heiligkeit Papst Leo XIV. Ministerpräsident Michael Kretschmer und eine Delegation im Vatikan zu einer Privataudienz.
Die Delegationsreise setzt wichtige politische und kulturelle Impulse für die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Italien sowie für die Vertiefung der Partnerschaft zwischen dem Freistaat Sachsen und der Region Latium. So wird Staatsministerin Barbara Klepsch sich erneut mit Simona Baldassarre, Regionalministerin für Kultur der italienischen Region Latium, zum Austausch treffen.
»Die Reise der sächsischen Delegation nach Rom mit Vertretern aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur sowie mit den Dresdner Kapellknaben ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Regionalpartnerschaft zwischen der italienischen Region Latium und Sachsen weiter zu vertiefen. Für mich persönlich als gläubige Katholikin ist es zudem eine große Freude und Ehre, den Heiligen Vater Papst Leo XIV. persönlich zu treffen«, so Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus.
Weitere Termine sind die feierliche Eröffnung der Gast-Ausstellung »Italienischer Barock in Sachsen« im Museo Napoleonico des Sächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, Besuche der Villa Massimo sowie des Deutsches Archäologisches Instituts und die Feierlichkeit zum Tag der Deutschen Einheit in der Residenz des Botschafters beim Heiligen Stuhl.
Die Reise der sächsischen Delegation nach Rom stärkt zudem die seit 2021 intensiv gepflegten kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Netzwerke im Rahmen der Arbeitsgruppe Sachsen-Latium, die ebenfalls in Rom tagt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Reise steht ganz im Zeichen der internationalen Standort- und Kulturwerbung für den Freistaat Sachsen. Dank der Zusammenarbeit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) wirbt Sachsen in der italienischen Hauptstadt für einen Besuch. Hintergrund ist die große Sonderausstellung »Correggio. Berührend menschlich«, die vom 19. September 2026 bis zum 10. Januar 2027 in der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu sehen ist. Staatsministerin Klepsch wird in diesem Zusammenhang am 22. September 2026 die renommierte Villa Borghese, die einer der Leihgeber für die Dresdner Corregio-Ausstellung ist, besuchen.
»Mir liegt die Werbung für unsere kulturellen Schätze sehr am Herzen. Mit der einzigartigen Correggio-Ausstellung in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine großartige Ausstellung. Dass Meisterwerke aus international renommierten Museen ihren Weg nach Dresden finden, unterstreicht Sachsens Rang als bedeutendes Kulturland. Wir laden unsere italienischen Partner und Gäste aus nah und fern herzlich ein, diese besondere Schau und das Kulturreiseland Sachsen zu besuchen«, so Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch weiter.
Hintergrund zur Sonderausstellung »Correggio. Berührend menschlich«:
Antonio Allegri, genannt Correggio (um 1489–1534), gehört neben Leonardo da Vinci, Raffael, Michelangelo und Tizian zu den prägendsten Meistern der italienischen Renaissance. Seine Meisterwerke zeichnen sich durch emotionale Tiefe, innovative Lichtführung und sinnliche Anmut aus. Die Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden besitzt mit vier großen Altartafeln (darunter der berühmten »Heiligen Nacht« und der vier Jahre lang aufwendig restaurierten »Madonna des heiligen Sebastian«) die weltweit umfangreichste Sammlung seiner Altarbilder.