Freistaat Sachsen fördert Ausbauvorhaben des Fallschirm-Spezialisten Spekon mit 2,8 Millionen Euro

18.09.2026, 16:32 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Wirtschaftsminister Dirk Panter bei Spekon (© SMWA, Ronald Bonss)

Staatsminister Dirk Panter (rechts) und Geschäftsführer Serdar Kaya (Mitte).

Wirtschaftsminister Dirk Panter bei Spekon (© SMWA, Ronald Bonss)

Staatsminister Dirk Panter (rechts) und Geschäftsführer Serdar Kaya (Mitte).

Staatsminister Dirk Panter (rechts) und Geschäftsführer Serdar Kaya (Mitte).
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Wirtschaftsminister Dirk Panter bei Spekon (© SMWA, Ronald Bonss)

Staatsminister Dirk Panter (rechts) und Geschäftsführer Serdar Kaya (Mitte).

Wirtschaftsminister Dirk Panter bei Spekon (© SMWA, Ronald Bonss)

Staatsminister Dirk Panter (rechts) und Geschäftsführer Serdar Kaya (Mitte).

Staatsminister Dirk Panter (rechts) und Geschäftsführer Serdar Kaya (Mitte).
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Wirtschaftsminister Dirk Panter bei Spekon (© SMWA, Ronald Bonss)

Staatsminister Dirk Panter (rechts) und Geschäftsführer Serdar Kaya (links) in der Produktion von Spekon.

Wirtschaftsminister Dirk Panter bei Spekon (© SMWA, Ronald Bonss)

Staatsminister Dirk Panter (rechts) und Geschäftsführer Serdar Kaya (links) in der Produktion von Spekon.

Staatsminister Dirk Panter (rechts) und Geschäftsführer Serdar Kaya (links) in der Produktion von Spekon.

Wirtschaftsminister Dirk Panter zum Spatenstich in Seifhennersdorf: »Hier trifft Hightech auf Handarbeit.«

Das Textilunternehmen Spekon Sächsische Spezialkonfektion GmbH in Seifhennersdorf (Landkreis Görlitz) gehört zu den weltweit führenden Herstellern moderner Fallschirmsysteme. Da die Fertigung an ihre räumlichen Grenzen stößt, modernisiert und vergrößert Spekon bis Ende 2027 seine Produktionsflächen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 8,3 Millionen Euro, wovon der Freistaat 2,8 Mio. Euro übernimmt. Die Fördermittel stammen aus dem Bund-Länder-Programm GRW-RIGA (Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur«). Das Bauvorhaben startete heute im Beisein von Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter offiziell mit dem ersten Spatenstich.

Das 1842 gegründete Unternehmen hat sich auf Militär-, Rettungs- und Sportfallschirmtechnik, Luftfahrttextilien (z. B. Sicherungsnetze, Anschnallgurte), temporäre Bauten (z. B. Zeltsysteme) und technische Textilien (z. B. Prospekt-/Zeitungshalter in Flugzeugen, Bahnen und Bussen) spezialisiert. Spekon exportiert seine Produkte in mehr als 30 Länder. Zu den Kunden zählen u.a. öffentliche Auftraggeber, Luftfahrt- und Rüstungsfirmen sowie Verbände, Vereine und Privatkunden aus dem Fallschirm-, Segelflug- und Motorflugsport.

Spekon geht für die kommenden Jahre von einem hohen Wachstumspotenzial, vor allem im Bereich der militärischen Fallschirme, aus. Minister Panter hatte den mittelständischen Global Player bereits im Herbst 2025 anlässlich seines Thementages »Sicherheits- und Verteidigungsindustrie« besucht. »Mich beeindruckt, wie Spekon Hightech mit Handarbeit verknüpft. Für zahlreiche Arbeitsschritte bedarf es präziser Fingerfertigkeit – Tradition verbindet sich mit Innovation«, so Dirk Panter. »Unsere GRW-Förderung trägt nun dazu bei, dass die Produktionskapazitäten mit der Nachfrage Schritt halten können. Zugleich verbessert sich das Arbeitsumfeld für die Beschäftigten. Das unterstützen wir gern.«

Mit dem Ausbauvorhaben sollen über 40 Arbeitsplätze und zwei Ausbildungsplätze gesichert und ein zusätzlicher Arbeitsplatz geschaffen werden. Geschäftsführer Serdar Kaya ergänzt: »Wir freuen uns sehr darüber, dass das Land Sachsen uns bei diesem Vorhaben unterstützt. Wir hoffen, damit auch weiterhin international mitwirken und für den sächsischen Mittelstand eine Vorbildfunktion übernehmen zu können.«

Hintergrund

Das Bund-Länder-Programm GRW mit seinen Teilprogrammen GRW-Infra und GRW-RIGA ist das wichtigste Instrument der Wirtschafts- und Strukturpolitik in Sachsen. Das sächsische Kabinett hat am 19. Mai 2026 beschlossen, die beiden GRW-Richtlinien neu zu fassen. Damit setzte Sachsen ein zentrales Vorhaben aus dem Ende März von Wirtschaftsminister Dirk Panter vorgestellten Zukunftspaket I um. Die Förderung für die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur (Infra) und die einzelgewerbliche Wirtschaft (RIGA) wurde deutlich vereinfacht.


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