Neustadt in Sachsen: Hochwasserschäden an der Polenz werden beseitigt - Teichweg eingeschränkt befahrbar
21.08.2026, 11:57 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen beseitigt seit dieser Woche Hochwasserschäden an der Polenz in Neustadt in Sachsen (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge). Im Juli 2021 hatte Starkregen das Gewässerbett und die rechtsseitige Böschungssicherung beschädigt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang September und kosten rund 120.000 Euro, finanziert vom Freistaat Sachsen.
Im Rahmen der Instandsetzung wird die rechtsseitige Böschung mit einem Steinsatz aus Wasserbausteinen gesichert. Damit soll die Böschung dauerhaft vor weiteren Ausspülungen geschützt werden. Gleichzeitig dient die Maßnahme dem Schutz des angrenzenden Teichweges, der dadurch vor weiteren Schäden bewahrt wird.
Zur gezielten Strömungslenkung werden Buhnen aus Wasserbausteinen sowie Baumstubben eingesetzt. Die Maßnahme trägt dazu bei, die Strömungsverhältnisse zu beeinflussen und die Belastung der Böschung zu reduzieren. Außerdem entsteht dadurch eine größere Strömungsvielfalt, die der Gewässerökologie zugutekommt.
In Vorbereitung auf das Bauprojekt wurden in der vegetationsfreien Zeit im Februar dieses Jahres auf einer Länge von rund 40 Metern an der Polenz Bäume gefällt. Auf dem linken südwestlich ausgerichteten Ufer sollen im Herbst 2026 neue gewässertypische Gehölze gepflanzt werden.
Das Projekt ist mit der Stadt Neustadt, der Fischereibehörde sowie den unteren Wasser- und Naturschutzbehörden des Landkreises Sächsische Schweiz - Osterzgebirge abgestimmt.
Der Teichweg ist mit Rücksicht auf die Bauarbeiten befahrbar.