Doppelhaushalt 2027/2028: Freistaat setzt auf Wissenschaft und Forschung
03.07.2026, 10:19 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Wissenschaftsminister Gemkow: Wichtig für Wirtschaft und Wohlstand
Auch in aktuell schwieriger Zeit setzt der Freistaat auf Wissenschaft und Forschung. Mit dem am Freitag vom Kabinett beschlossenen Regierungsentwurf zum Doppelhaushalt 2026/2027 ist für die Basis der Hochschul- und Forschungslandschaft auch in den kommenden zwei Jahren gesorgt. Die Bund-Länder finanzierten Forschungseinrichtungen sind im Pakt für Forschung & Innovation abgesichert, inklusive der Investitionen für Forschungsgroßgeräte und wichtiger Baumaßnahmen.
Ebenso verankert sind die Strukturen der Hochschullandschaft einschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen des Freistaates Sachsen aus der Zuschussvereinbarung und aus den Bund-Länder-Vereinbarungen wie Exzellenzstrategie sowie die Strukturen der Hochschulmedizin, insbesondere der beiden Universitätsklinika.
Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Auch wenn das Geld knapp ist, können wir die breit aufgestellte Wissenschaftslandschaft mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen erhalten und Schwerpunkte stärken. Die sächsische Regierung ist der festen Überzeugung, dass Wissenschaft und Forschung gerade in Zeiten eines industriellen Umbruchs und einer gesellschaftlichen Transformation gefördert werden müssen. Die Wissenschaft ist die Versicherung für unsere wirtschaftliche Stärke, unsere Lebensqualität und unsere Lebensstandards. Das Wohl kommender Generationen hängt davon ab.«
Im laufenden Doppelhaushalt 2025/2026 sind es pro Jahr mehr als zwei Milliarden Euro. Schon damals in angespannter Lage setzte der Landtag als Gesetzgeber damit einen klaren politischen Schwerpunkt für die Wissenschaft im Freistaat Sachsen.