Breites Bündnis stärkt Integration in den sächsischen Arbeitsmarkt

30.06.2026, 06:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Sachsen braucht ausländische Fachkräfte, um den zukünftigen Mangel an Arbeitskräften abzudecken. Um gemeinsam die berufliche Integration in Sachsen zu stärken, treffen sich am 30. Juni 2026 Akteure aus ganz Sachsen zum Netzwerktreffen arbeitsmarkbezogene Zuwanderung und Integration.

»Die Integration in den Arbeitsmarkt ist ein Gemeinschaftsprojekt. Für Sachsen ist es deshalb wichtig, dass die vielfältigen Strukturen und Beteiligten Hand in Hand zusammenarbeiten und ihre Möglichkeiten ausschöpfen,« erklärt Sebastian Vogel, Leiter des Zentrums für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS).

Über 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Arbeits- und Kommunalverwaltung, Kammern, Wirtschaftsförderung, Bildungseinrichtungen, Vereinen sowie Landes- und Bundesbehörden folgen der Einladung des ZEFAS. Die Vorbereitung und Umsetzung dieser Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Trägerverbund IQ Netzwerk Sachsen. Bei dem in Sachsen einmaligen Format diskutieren sie über Herausforderungen bei der Integration in den sächsischen Arbeitsmarkt und entwickeln gemeinsame Lösungsansätze. Darüber hinaus informieren Vertreterinnen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge sowie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zu aktuellen Zahlen am Arbeitsmarkt, Berufssprachkursen sowie den Arbeitsschwerpunkten auf Bundesebene.

»Das Netzwerktreffen schafft eine gemeinsame Arbeitsgrundlage. Mit dem gewonnenen gleichen Wissenstand und dem Überblick über die sächsischen Strukturen kann die Zusammenarbeit nicht nur intensiviert werden, sondern vor allem an Effizienz gewinnen,« so Vogel weiter.

Die Bedeutung der arbeitsmarktbezogenen Zuwanderung wächst: Sachsen ist wie kaum ein anderes Bundesland von den Folgen des demografischen Wandels betroffen. In den kommenden Jahren werden zahlreiche Beschäftigte altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Die erfolgreiche Gewinnung und Integration internationaler Fach- und Arbeitskräfte sind deshalb wichtig, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern. Dafür braucht es eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Institutionen und Partner.

Hintergrund:
Das ZEFAS - Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit - ist als Fachzentrum für die Themen der Fachkräftesicherung und der Gestaltung attraktiver Arbeitsbedingungen in und für Sachsen tätig. Es vernetzt Akteure, verstärkt die Sichtbarkeit für bestehende Angebote und sensibilisiert für zukunftsfähige Themen wie den Möglichkeiten der Verbundausbildung und Teilqualifizierung oder der Gestaltung gesunder Arbeitswelten.


Kontakt

Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit Sachsen

Pressesprecherin Tina Hellmann
Telefon: +49 371 256201840
E-Mail: tina.hellmann@zefas.sachsen.de
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