Wiedersehen in Chemnitz – Film und Gespräch: Chemnitzer Ex-Oberbürgermeister Peter Seifert erinnert an das erste Begegnungstreffen Chemnitzer Jüdinnen und Juden.

23.06.2026, 11:37 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Das smac - kurz für: Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz - zeigt am Donnerstag, 25.06.2026, um 18 Uhr den Film "Return to Chemnitz - Wiedersehen in Chemnitz". Anschließend spricht der Chemnitzer Ex-Oberbürgermeister Peter Seifert über diese Zeit.

1994 lud die Stadt Chemnitz ihre einstigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland verließen, erstmals in ihre alte Heimat ein.
Der Filmemacher Ron Frank – selbst ein Nachfahre dieser Personengruppe – machte daraus einen kurzen Dokumentarfilm (17:27 min).
Der damalige Gastgeber, Oberbürgermeister Dr. Peter Seifert, spricht nach der Filmvorführung über seine Erinnerungen an dieses und weitere Begegnungstreffen.

Veranstaltungsinfos

  • Film: "Return to Chemnitz" (Doku, USA), Englisch mit deutschen Untertiteln
  • Termin: Donnerstag, 25.06.2026, 18 Uhr
  • Ort: smac, Stefan-Heym-Platz 1, 09111 Chemnitz
  • Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Buntmacher*innen e.V. in Kooperation mit dem smac. Gefördert durch den Lokalen Aktionsplan für Demokratie, Toleranz und ein weltoffenes Chemnitz, im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!", durch den Landespräventionsrat des Freistaates Sachsen.

Eine Veranstaltung zur Sonderausstellung "Treads - Verflechtungen"

Die Ausstellung begibt sich auf die Spurensuche nach den Netzwerken und Beziehungen von 25 ehemals in Chemnitz lebenden jüdischen Familien und erzählt viele verloren gegangene Geschichten neu.
Im Zentrum der Ausstellung im smac steht das Ehepaar Karl und Irmi Goeritz. Sie besaßen eine Trikotagenfabrik in Chemnitz und bildeten mit anderen jüdischen Unternehmerfamilien ein starkes wirtschaftliches, soziales und kulturelles Netzwerk.
Ihre Geschichte und ihr Schicksal sowie das von 24 weiteren, exemplarisch ausgewählten jüdischen Familien aus Chemnitz zeichnet die Ausstellung nach. Sie verdeutlicht, wie nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 mehr und mehr Fäden des einstigen Netzwerks rissen, Knotenpunkte sich lösten, wie es Löcher bekam und bald nur noch eine schwache Erinnerung war.

Mit besten Grüßen,
Jutta Boehme
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am smac

PRESSEKONTAKT
Jutta Boehme
mail: presse@smac.sachsen.de
tel: 0371. 911 999 65

ADRESSE | KONTAKT
smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
Stefan-Heym-Platz 1
09111 Chemnitz
mail: info@smac.sachsen.de
tel: 0371. 911 999 0
web: www.smac.sachsen.de


Kontakt

Landesamt für Archäologie Sachsen

Pressesprecherin Dr. Cornelia Rupp
Telefon: +49 351 8926 603
E-Mail: info@lfa.sachsen.de
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