Impulse für Europas Zukunft: Wirtschaftskongress in Leipzig stärkt deutsch-französische Kooperation
17.06.2026, 11:01 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Leipzig (17. Juni 2026) - Am heutigen Mittwochabend startet der 3. Deutsch-Französische Wirtschaftskongress Mitteldeutschland in Leipzig. Veranstalter sind die Sächsische Staatskanzlei, die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Deutsch-Französische Wirtschaftsclub Mitteldeutschland e. V..
Die Veranstaltung bringt führende Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Institutionen, Politik und Forschung zusammen, um gemeinsam über zentrale Herausforderungen und Chancen der europäischen Transformation zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist die nachhaltige Vernetzung der Frankreich- und Europaakteure in Sachsen und Mitteldeutschland sowie die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf regionaler Ebene.
Während des Kongresses werden unter anderem die Themen Verteidigungswirtschaft, Energiegewinnung sowie die industrielle Transformation im Fokus stehen. Zum Kongress werden etwa 100 Teilnehmende erwartet.
Im Vorfeld des Kongresses kam Dr. Harald Langenfeld, Präsident des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Mitteldeutschland e.V., Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig und Honorarkonsul der Französischen Republik, auf die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und Mitteldeutschland zu sprechen:
»Der Deutsch-Französische Wirtschaftskongress Mitteldeutschland bringt Menschen, Unternehmen und Institutionen zusammen, die Europas Zukunft aktiv gestalten wollen. Gerade in Zeiten großer wirtschaftlicher und geopolitischer Herausforderungen sind persönliche Begegnungen, Vertrauen und grenzüberschreitende Kooperationen wichtiger denn je. Ein besonders starkes Beispiel für gelebte europäische Zusammenarbeit ist die Partnerschaft zwischen dem Freistaat Sachsen und der Region Okzitanien. Sie verbindet Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und politische Akteure und gehört heute zu den dynamischsten deutsch-französischen Kooperationen auf regionaler Ebene. Unser Kongress macht diese Verbindung sichtbar und schafft Raum für neue Kontakte und Kooperationen. Jede hier entstehende Zusammenarbeit stärkt nicht nur die Beziehungen zwischen Sachsen und Okzitanien, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu einem starken, innovativen und handlungsfähigen Europa.«
Zu den Optionen, die sich für Sachsen und Frankreich als Wirtschaftspartner ergeben können, teilte Dr. Andreas Handschuh, Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten mit:
»Sachsen und Frankreich sind enge Partner. Der 3. Deutsch-Französische Wirtschaftskongress Mitteldeutschland setzt ein starkes Zeichen für den weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Wirtschaftsclub Mitteldeutschland und der IHK zu Leipzig senden wir ein klares Signal: Die deutsch-französische Zusammenarbeit bleibt ein zentraler Motor für wirtschaftliche Stärke und die Zukunftsfähigkeit Europas. Der Kongress stärkt die Vernetzung von Unternehmen und Wirtschaftsakteuren beider Länder und unterstreicht die Rolle Sachsens und Mitteldeutschlands als attraktiven Zukunfts- und Industriestandort in Europa. Insbesondere in strategischen Zukunftsfeldern wie der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie eröffnet die deutsch-französische Zusammenarbeit zahlreiche Chancen für technologische Souveränität und neue Wertschöpfung, zu denen sich der Freistaat klar bekennt.«
Dr. Fabian Magerl, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Leipzig und 1. Vizepräsident des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Mitteldeutschland, erklärte mit Blick auf die Themenschwerpunkte des Wirtschaftskongresses:
»Als Mitveranstalter unterstützt die IHK zu Leipzig den Deutsch-Französischen Wirtschaftskongress, weil unsere Unternehmen vor tiefgreifenden Transformationsprozessen stehen und dafür starke Partnerschaften brauchen. Gerade bei Energiefragen, industrieller Transformation und neuen Anforderungen in der Verteidigungswirtschaft geht es um Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Innovationskraft. Frankreich ist für Sachsen dabei ein wichtiger Markt und ein wichtiger Partner. Der Kongress schafft die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, neue Geschäftskontakte aufzubauen und konkrete wirtschaftliche Kooperationen auf den Weg zu bringen. Genau darum geht es uns als IHK: Unternehmen zu vernetzen und gute Rahmenbedingungen für Wachstum und Investitionen zu stärken.«