Konzert der sächsischen Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbs »Jugend musiziert« 2026 in Dresden
16.06.2026, 14:20 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch und der Präsident des Sächsischen Musikrates Prof. Milko Kersten gratulieren heute Abend (16. Juni 2026) den sächsischen Preisträgerinnen und Preisträgern des Bundeswettbewerbes »Jugend musiziert« 2026. Insgesamt war Sachsen mit 117 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vertreten und war damit nach den bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen das vierterfolgreichste. 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Sachsen konnten in diesem Jahr erste Preise in ihren Wertungen erreichen.
Auf Schloss Albrechtsberg in Dresden werden heute alle sächsischen Preisträgerinnen und Preisträger gemeinsam mit ihren Eltern, Lehrerinnen und Lehrern für diese Leistung geehrt und einigen von ihnen wird die Gelegenheit gegeben, ihr Können vorzustellen.
»Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihren Erfolgen. Sie haben außerordentliches Talent, Leidenschaft und unermüdliches Engagement gezeigt. Sie haben monatelang konzentriert geübt und die Vorausscheide überstanden, darauf können sie stolz sein. Ich wünsche mir, dass ihr Vorbild Schule macht. Es braucht junge und aktive Menschen, die mit Begeisterung Musik machen und auch alte Werke entdecken und neu interpretieren oder etwas ganz Neues schaffen. Der Erfolg unserer Preisträgerinnen und Preisträger ist nur möglich mit der richtigen Förderung und dem entsprechenden Rückhalt. Ich danke den Lehrerinnen und Lehrern, die ihre Schülerinnen und Schüler motivieren und ihr musikalisches Wissen mit viel Hingabe weitergeben. Ebenso danke ich den Familien für ihre Unterstützung und ihr Engagement«, sagt Kulturministerin Barbara Klepsch.
Der Sächsische Musikrat, als Veranstalter des Landeswettbewerbes in Sachsen, freut sich über die qualitative Präsenz Sachsens beim Bundeswettbewerb, sieht aber auch die Herausforderungen des Wettbewerbs für die Zukunft.
Prof. Milko Kersten dazu: »Ich darf vor allem den Musikpädagoginnen und -pädagogen und den Familien der Teilnehmerinnen und Teilnehmer danken, die in diesem Jahr in Sachsen an diesem Wettbewerb teilgenommen haben. Sie sind »der Humus«, aus dem Sachsen seine reiche Kulturlandschaft schöpft. Es wird jetzt an uns liegen, diesen Wettbewerb vor allem in seiner ersten Wettbewerbsstufe, den Regionalwettbewerben, für viele Kinder und Jugendliche noch attraktiver zu machen. Hier ist der Olympische Gedanke »Dabei sind alles« in den letzten Jahren leider immer mehr verloren gegangen. Das wird Arbeit und Geld kosten. Umso dankbarer sind wir, dass wir mit dem Freistaat Sachsen, dem Ostdeutschen Sparkassenverband, den Kommunen und Musikschulen großartige Partner haben, denen es ein Anliegen ist, diesen Wettbewerb in Sachsen nachhaltig zu fördern.«
Bereits seit dem Jahr 2010 beglückwünschen das Kulturministerium und der Sächsische Musikrat gemeinsam die sächsischen Preisträgerinnen und Preisträger im Anschluss an den Bundeswettbewerb im Rahmen eines Konzertes mit anschließendem Empfang.
Vom 21. bis 31. Mai 2026 trafen sich 1.823 junge Musikerinnen und Musiker in München und Regensburg, um sich als Solisten und in Ensembles vor einer Jury und dem Publikum zu präsentieren.