Statement des sächsischen Wirtschafts- und Arbeitsministers Dirk Panter zur Außenstelle des BAAINBw in Dresden
20.05.2026, 13:57 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Reform-Agenda Rüstung: Bundeswehr stellt sich in der Beschaffung neu auf
Das Bundesministerium der Verteidigung und die Bundeswehr haben mitgeteilt, die bereits vorhandene Präsenz des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Dresden auszubauen, um die Dimension "Cyber und Informationstechnik" zu stärken. Dazu sagt der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter:
»Investitionen in die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sind von zentraler strategischer Bedeutung für die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes und die Sicherung des Friedens. Im Beschaffungswesen der Bundeswehr ist das Know-how aus dem Osten Deutschlands bislang unterrepräsentiert. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass das BAAINBw bald noch stärker in Dresden vertreten sein wird und der Freistaat damit von den Milliarden-Investitionen des Bundes zur Ertüchtigung der Verteidigungsfähigkeit profitiert. Das eröffnet den sächsischen Unternehmen dieser Branche mehr Sichtbarkeit und Chancen bei öffentlichen Ausschreibungen der Bundeswehr. Sachsen vereint Spitzenleistungen in der Halbleitertechnologie, in Sensorik, sicherer Kommunikation und schnellen Datenübertragungstechnologien sowie im Leichtbau – gerade das sind zentrale Innovationsfelder auch für die Verteidigungsfähigkeit. Mag sein, dass Investitionen in die Rüstungs- und Verteidigungswirtschaft nicht überall für Beifall sorgen. Doch diese Märkte sind notwendig und sie entwickeln sich: Sie schaffen neue Arbeitsplätze, beschleunigen Innovationen und festigen industrielle Wertschöpfung – auch hier in Sachsen. Als ostdeutsches Bundesland müssen wir hier Schritt halten, damit die Investitionen nicht anderswo in Deutschland getätigt werden.«