Panter: »Neue E-Auto-Förderung des Bundes bedeutet Rückenwind für Automobilstandort Sachsen«
19.05.2026, 14:27 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter begrüßt den heutigen Start des neuen Förderprogramms des Bundes für Elektrofahrzeuge. Ab sofort können Privatpersonen Zuschüsse für den Kauf oder das Leasing von Elektroautos sowie bestimmter Plug-in-Hybride beantragen. Die Förderung ist sozial gestaffelt und richtet sich insbesondere an Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen. Das entsprechende Förderportal wurde heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider freigeschaltet.
Dirk Panter: »Die neue E-Auto-Förderung des Bundes ist ein wichtiges Signal für Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch für den Automobilstandort Sachsen. Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen bei Volkswagen in Zwickau und vielen Zulieferern brauchen wir neue Impulse für die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Deutschland. Die Transformation der Automobilindustrie gelingt nur, wenn wir industrielle Standorte sichern, Arbeitsplätze erhalten und den Wandel pragmatisch begleiten. Genau dafür gibt das neue Förderprogramm des Bundes wichtigen Rückenwind.«
Das neue Förderprogramm des Bundes gilt rückwirkend für Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2026. Je nach Einkommen, Familiengröße und Fahrzeugtyp sind Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro möglich. Das Antragsverfahren läuft vollständig digital über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Insgesamt stellt der Bund bis 2029 rund drei Milliarden Euro für die Förderung bereit. Ziel ist es, Elektromobilität breiter zugänglich zu machen und gleichzeitig den Hochlauf klimafreundlicher Mobilität sowie die industrielle Transformation der Automobilbranche zu unterstützen.
Panter abschließend: »Sachsen gehört zu den wichtigsten Zentren der europäischen Elektromobilität – von Fahrzeugproduktion über Zulieferindustrie bis hin zu Mikroelektronik und Batterietechnologien. Wir brauchen pragmatische Lösungen und Programme, die helfen, Wertschöpfung in Sachsen zu halten. Deshalb bin ich Carsten Schneider für seinen Einsatz dankbar und freue mich über den Start der neuen, sozial gestaffelten Förderung. Das neue Programm kann dazu beitragen, den Absatz weiter anzukurbeln und damit Beschäftigung und industrielle Stärke im Freistaat zu sichern. Jeder zusätzliche Auftrag stabilisiert Wertschöpfung im Freistaat. Die Transformation der Automobilindustrie gelingt nur, wenn Klimaschutz, industrielle Stärke und soziale Verantwortung zusammen gedacht werden.«