Muldenhammer und Weinböhla bleiben anerkannte Erholungsorte: Tourismusministerin Barbara Klepsch überreicht Urkunden

04.05.2026, 12:10 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Tourismusfachkonferenz mit den Bürgermeistern der sächsischen Kur- und Erholungsorte

Muldenhammer und Weinböhla bleiben anerkannte Erholungsorte. Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch hat heute (4. Mai 2026) dem Bürgermeister von Weinböhla Siegfried Zenker und dem Bürgermeister von Muldenhammer Wolfgang Schädlich die entsprechenden Urkunden der Bestätigung als prädikatisierte Erholungsorte überreicht. Die Übergabe erfolgte im Rahmen einer Fachkonferenz des Tourismusministeriums in Dresden.

»Mit den Auszeichnungen wird die hohe Qualität des Erholungsortes und gleichzeitig auch das langjährige Engagement gewürdigt. Ich danke dafür allen Beteiligten und besonders Ines Günnel und Wolfgang Schädlich aus Muldenhammer sowie Tina Freytag und Siegfried Zenker aus Weinböhla, welche damit die positive Entwicklung der gesamten Region vorantreiben. Weinböhla und Muldenhammer sind attraktive Ausgangspunkte für Erholungssuchende, eingebettet in einer reizvollen Natur, einer wachsenden touristischen Infrastruktur und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten«, betont Tourismusministerin Barbara Klepsch.

Das Leitbild Wein.Rad.Aussicht bündelt die Besonderheiten von Weinböhla und schafft damit eine klare Positionierung im touristischen Wettbewerb.
Weinböhla liegt als Erholungsort besonders nah an einer der sächsischen Metropole Dresden – besticht also durch ruhige und erholsame Lage aber auch Nähe und Ausflugsmöglichkeiten ins Urbane.

Mit der Auszeichnung des gesamten Gemeindegebiets ist nun auch für Muldenhammer kommunalrechtlich möglich, sich auf den Ortsschildern als Erholungsort zu bezeichnen. Die entsprechende Urkunde des Sächsischen Innenministeriums wurde heute ebenfalls an die Gemeinde übergeben.

Die Hammerbrücke mit der traditionellen Herstellung wertvoller Spitzen und Stickereien, das Tannenbergsthal mit dem Besucherbergwerk »Grube Tannenberg« sowie Morgenröthe-Rautenkranz mit der Ausstellung zur Deutschen Raumfahrt und Weltraumforschung sind neben dem weitläufigen Wanderwegenetz und der Kammloipe die Aushängeschilder der Gemeinde. Das Erholungsortentwicklungskonzept Muldenhammers setzt als Leitlinie für die Zukunft auf sanften Tourismus. Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und regionale Identität stehen dabei im Mittelpunkt aller Maßnahmen.

Tourismusministerin Barbara Klepsch hatte für heute alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der sächsischen Kur- und Erholungsorte, ihre Kur- und Tourismusverantwortlichen sowie Fachleute aus Landesämtern, Tourismusverbänden und der Wirtschaftsförderung nach Dresden eingeladen. Insgesamt folgten über 75 Personen ihrer Einladung.

»Die sächsischen Kur- und Erholungsorte sind wichtige touristische Ziele und Aushängeschilder für Lebensqualität, Gesundheitskompetenz und nachhaltige Regionalentwicklung. Sie stehen für das, was Sachsen als Reiseland so besonders macht: die Verbindung von Natur, Kultur und Wohlbefinden. Sachsen sowohl in Qualität als auch in Quantität weiterzuentwickeln, die Gästezufriedenheit zu erhöhen und gleichzeitig die Interessen der Bevölkerung zu berücksichtigen, ist ein wesentliches Ziel des Masterplan Tourismus, dessen Umsetzung wir mit der heutigen Veranstaltung vorantreiben wollen«, so Ministerin Klepsch weiter.

Der Tourismus insgesamt ist für Sachsen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und prägt maßgeblich das Bild des Freistaates nach außen. Gleichzeitig sichert er Einkommen und Beschäftigung für viele Menschen in den Regionen. Besonders die Kur- und Erholungsorte leisten einen unverzichtbaren Beitrag, denn sie schaffen Wertschöpfung vor Ort, stärken den ländlichen Raum und tragen zur Attraktivität Sachsens als Gesundheits- und Erholungsdestination bei. Ihre Angebote rund um die Gesundheit, Prävention und Erholung treffen den Nerv der Zeit.


Kontakt

Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus

Pressesprecher Jörg Förster
Telefon: +49 351 564 60620
E-Mail: presse.kt@smwk.sachsen.de
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